13/08/2023
Die Film- und Medienstiftung NRW vergab gestern im Anschluss an den 7. Dokutag NRW zum 22. Mal das Gerd Ruge Stipendium für die Entwicklung von qualitativ hochwertigen Kinodokumentarfilmen.
Das 2002 ins Leben gerufene Stipendium unterstützt Filmemacher:innen, ihre Projekte für die große Leinwand zu realisieren. Die Jury wählte vier Projekte aus, die sowohl inhaltlich als auch formal überzeugten und eine eigene Handschrift der Filmemacher:innen erwarten lassen. Wir gratulieren den Stipendiat:innen Bettina Braun, Clara López Rubio, Florian Kunert und Daniel Asadi Faezi!
Die Jury war beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der eingereichten Projekte. Mitglieder der diesjährigen Jury waren die Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, Petra Müller (Vorsitz), die Regisseurin Doris Metz, Filmvertriebsprofi Elina Kewitz (NEW DOCS) sowie die Produzenten Jakob Weydemann (Weydemann Bros.) und Torsten Reglin (Ester.Reglin.Film)
In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden insgesamt 112 Entwicklungs-Stipendien vergeben. Nach der Zusage haben die Stipendiat:innen 18 Monate Zeit für Recherche, Ausarbeitung des Stoffes und die Vorbereitung der Umsetzung des jeweiligen Projektes. So konnten bis heute bereits 57 Dokumentarfilme realisiert werden.
Auf dem Foto von links nach rechts: Daniel Asadi Faezi („Lagerkontinuität“), Torsten Reglin (Ester.Reglin.Film), Bettina Braun („Hilfe !?“), Elina Kewitz (NEW DOCS), Petra Müller (GF FMS sowie Juryvorsitzende Gerd Ruge Stipendium), Jakob Weydemann (Weydemann Bros.), Elisabeth Ruge, Clara López Rubio („Amazonas“) und Florian Kunert („Waldgeister“). Foto: Claudia Ast / Film- und Medienstiftung NRW