filmPOLSKA

filmPOLSKA Polnisches Filmfestival in Berlin filmPOLSKA ist das größte polnische Filmfestival in Deutschland und wird vom Polnischen Institut Berlin veranstaltet. a. B.

In den Jahren 2006–2020 zeigte das Festival in verschiedenen Kinos Berlins und Brandenburgs insgesamt 1.574 Filme. 324 Filmemacher/innen waren beim Festival zu Gast. Mit dem filmPOLSKA-Ehrenpreis für besondere Verdienste um den polnischen Film wurden bisher u. das Filmfestival goEast, Jan Schulz-Ojala, Knut Elstermann, Erika und Urlich Gregor, Margareta Wach, Artur Brauner, das Neiße Filmfestival,

das Nipkow-Programm und das Branchen-Event „Coco Spezial“ ausgezeichnet. Neben aktuellen Größen des polnischen Spiel- und Dokumentarfilms präsentiert filmPOLSKA alljährlich die Geschichte des polnischen Kinos in Werkschauen und Retrospektiven. Im Wettbewerb gilt das besondere Augenmerk dem kinematografischen Nachwuchs, der Zeichen der künstlerischen Freiheit setzt. Die filmische Zukunft akzentuieren ebenfalls die polnischen Talentschmieden – die Andrzej Wajda Master School of Film Directing sowie die Filmhochschulen in Łódź und Katowice sind mit ihren Kurzfilmen regelmäßig zu Gast bei filmPOLSKA. Auch unabhängige Filmemacher haben beim Festival ein Zuhause, z. im Rahmen der Initiative „Filmowe Podlasie Atakuje!“

Ebenfalls Stammgast von filmPOLSKA ist der polnische Dokumentarfilm. Er bietet Raum für gesellschaftliche Auseinandersetzung sowie persönliche und nationale Selbstreflexion und feiert damit seit Jahrzehnten ununterbrochen internationale Erfolge. Das Festival wird alljährlich verfeinert von Workshops, einem Spezialprogramm zur Kamerakunst sowie von diversen Konzerten und Ausstellungen. Das Festival filmPOLSKA wird organisiert vom Polnischen Institut Berlin mit Unterstützung vom Ministerium für Kultur, Nationales Erbe und Sport der Republik Polen, vom Adam-Mickiewicz-Institut und Mokry Nos Psa in Kooperation mit der Topographie des Terrors, dem Deutschen Historischen Museum, dem fsk Kino und der Initiative “Filmowe Podlasie Atakuje!“. Medienpartner des Festivals sind COSMO, Indiekino Berlin und Cinematic Berlin. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Medienboard Berlin-Brandenburg. Kinos: Bundesplatz-Kino, b-ware! Ladenkino, Freiluftkino Kreuzberg, Freiluftkino Pompeji, Freilichtbühne Weißensee, Freiluftkino Friedrichshagen, fsk Kino, IL Kino, Kiezkino Charlottenburg by Mobile Kino in Cooperation with Smart City I DB, Reduta-Berlin Schauspielschule für Theater und Film, Sputnik Kino, Topographie des Terrors & Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum

In Leipzig geht die Reihe „PolDok“ mit 🏆 ausgezeichneten Dokumentarfilmen morgen Abend mit dem filmPOLSKA-Eröffnungsfilm...
18/05/2026

In Leipzig geht die Reihe „PolDok“ mit 🏆 ausgezeichneten Dokumentarfilmen morgen Abend mit dem filmPOLSKA-Eröffnungsfilm 2025 in die nächste Runde:
📅 19.05.2026 / 20:00 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei
📽️ POCIĄGI / TRAINS 🚂🚃🚃🚃
Preisgekrönter Found-Footage-Dokumentarfilm von Maciej Drygas
PL/LT 2024, 80 min, oT, Einführung: 🎤 Rainer Mende (Polnisches Institut)

Hitze und Unmengen von Stahl in einer großen Werkhalle. Eine schwere Dampflok wird zusammengesetzt und auf die Schienen gestellt. Waggons werden angekoppelt, der Zug wird erst gezogen, setzt sich dann selbst in Bewegung, nimmt Fahrt auf und die Reise beginnt – eine Reise durch die Geschichte der Eisenbahn, des Films und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

In seiner exzellent montierten Found-Footage-Sinfonie, die ohne gesprochene Worte auskommt, reiht Drygas Aufnahmen aus ganz Europa wie Waggons chronologisch aneinander. Im Zusammenspiel mit der kongenialen Begleitmusik (meisterhaft abgemischt von Saulius Urbanavičius) erzählt er eine Geschichte, die von Aufbruchsgeist und Fortschritt kündet – und davon, wie die Entwicklung immer wieder in bewaffnete Konflikte mündet, an denen die Eisenbahn in verschiedenen Rollen entscheidenden Anteil hat.

Wie bei einer Bahnfahrt wird die Geschwindigkeit gesteigert und gedrosselt, wir blicken auf Landschaften links und rechts, begrüßen und verabschieden Mitreisende und kehren doch immer wieder zum Leitmotiv des endlosen Schienenstrangs zurück.

Wir trauern um den polnischen Juristen, Politiker, Oscar-nominierten Drehbuchautor, Anwalt und Senator KRZYSZTOF PIESIEW...
15/05/2026

Wir trauern um den polnischen Juristen, Politiker, Oscar-nominierten Drehbuchautor, Anwalt und Senator KRZYSZTOF PIESIEWICZ (geb. 1945), der gestern gestorben ist. 🕯️
In der internationalen Kulturszene wurde er vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Krzystof Kieślowski bekannt. Von ihm stammten u.a. die Drehbücher zur TV-Reihe 📽️ „Dekalog“ (1988) und der legendären 📽️ „Drei Farben“-Trilogie (1993/94). Nach Kieślowskis Tod wurden einige Drehbücher von anderen Regisseuren verfilmt, darunter 📽️ „Silence“ von Michał Rosa (2001), 📽️ „Heaven“ von Tom Tykwer (2002) und 📽️ „Hope“ von Stanisław Mucha (2007).
Was im Ausland weniger bekannt ist: Piesiewicz war auch ein anerkannter Jurist, der in der Volksrepublik Polen Solidarność-Opposition unterstützte, sich für Menschenrechte engagierte, sich nach 1989 zunehmend politisch engagierte und einige Jahre Mitglied des Senats war. Piesiewicz ist gegangen, seine insgesamt 17 Filmprojekte mit und für Kieślowski werden bleiben.
[Foto © Wikipedia / Sławomir Kaczorek / CC BY-SA 3.0]

Von heute bis zum 10. Mai erwartet euch in Berlin und Potsdam das 32. ✡️ JFBB - Jewish Film Festival Berlin & Brandenbur...
05/05/2026

Von heute bis zum 10. Mai erwartet euch in Berlin und Potsdam das 32. ✡️ JFBB - Jewish Film Festival Berlin & Brandenburg. Unterstützt vom Polnisches Institut Berlin könnt ihr in den kommenden Tagen folgende "jewcy movies" sehen und ihren Schöpfer*innen begegnen:
📽️ "Warszawa. Rok 5703 / Der Daunenträger" (Spielfilm, R: Janusz Kijowski, FR/DE/PL 1992, 118 min, Omd & OmeU) in der Sektion „Kino Fermished“ / 80 Jahre CCC-Film
📽️ "The Stamp Thief" (Dok, R: Dan Sturman, USA 2025, 103 min, OmdU) im 🏆 Wettbewerb Dokumentarfilm
📽️ "Holofiction" (Dok, R: Michał Kosakowski, D/AT 2025, 102 min) im 🏆 Wettbewerb Dokumentarfilm
📽️ "Wielki szef / The Big Chief" (Dok, R: Tomasz Wolski, PL/NL/FR 2025, 87 min) im 🏆 Wettbewerb Dokumentarfilm
📽️ "u.a. Szmonces o Dybuku / The Dybbuk" (Spielfilm, R: Maciej Tyburski, PL 2025, 22 min) im Kurzfilmprogramm "Nosh Nosh 2"

Einen Programmüberblick findet ihr auf der Homepage des Polnisches Institut Berlin.
Veranstalter: JFBB UG in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin und weiteren Partnern
[Titelgrafik © JFBB UG, Design by Esra Rotthoff]

Von heute bis zum 10. Mai erwartet euch in Berlin und Potsdam das 32. ✡️ JFBB - Jewish Film Festival Berlin & Brandenburg. Unterstützt vom Polnischen Institut Berlin könnt ihr in den kommenden Tagen folgende "jewcy movies" sehen und ihren Schöpfer*innen begegnen:
📽️ "Warszawa. Rok 5703 / Der Daunenträger" (Spielfilm, R: Janusz Kijowski, FR/DE/PL 1992, 118 min, Omd & OmeU) in der Sektion „Kino Fermished“ / 80 Jahre CCC-Film
📽️ "The Stamp Thief" (Dok, R: Dan Sturman, USA 2025, 103 min, OmdU) im 🏆 Wettbewerb Dokumentarfilm
📽️ "Holofiction" (Dok, R: Michał Kosakowski, D/AT 2025, 102 min) im 🏆 Wettbewerb Dokumentarfilm
📽️ "Wielki szef / The Big Chief" (Dok, R: Tomasz Wolski, PL/NL/FR 2025, 87 min) im 🏆 Wettbewerb Dokumentarfilm
📽️ "u.a. Szmonces o Dybuku / The Dybbuk" (Spielfilm, R: Maciej Tyburski, PL 2025, 22 min) im Kurzfilmprogramm "Nosh Nosh 2"

Einen Programmüberblick findet ihr auf unserer Homepage.
Veranstalter: JFBB UG in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin und weiteren Partnern
[Titelgrafik © JFBB UG, Design by Esra Rotthoff]

Kaum sind die 🥂 Sektgläser nach der Siegesfeier beim Filmfest Dresden getrocknet, geht es heute direkt filmisch weiter  ...
20/04/2026

Kaum sind die 🥂 Sektgläser nach der Siegesfeier beim Filmfest Dresden getrocknet, geht es heute direkt filmisch weiter – und das sogar doppelt:
📅 20.04.2026 / 18:00 / Halle (Saale) / Puschkino / Reihe „Migration im Film“
📅 20.04.2026 / 19:00 / Görlitz / Camillo Kino / Filmreihe der Volkshochschule Görlitz
📽️ LISTY Z WILCZEJ / BRIEFE AUS DER WILCZA
filmPOLSKA-Siegerfilm 🏆 von 2025, Dok, R: Arjun Talwar, PL/D 2025, 97 min, OmdU, FSK 12, in Halle Diskussion mit Arjun Talwar (online), Yvonne Kleinmann (Halle) & Johann Wiede (Halle), Moderation: Maja Billert (Halle)

Arjun Talwar kam vor vielen Jahren nach Polen. Er arbeitet in Warschau und hat Polnisch gelernt. Die kleine Straße, in der er lebt, kennt er wie seine Westentasche – sie ist ein Mikrokosmos, der die polnische Gesellschaft im 21. Jahrhundert spiegelt. Was auch bedeutet: Talwar ist zwar Teil dieses Mikrokosmos, fühlt sich aber immer noch als Fremder. Freund*innen ausländischer Herkunft teilen seine Erfahrungen – sie können in der multikulturell gewordenen Touristen-Stadt Warschau zwar arbeiten, einkaufen und ihre Freizeit verbringen, werden aber das Gefühl nicht los, dauerhaft im Abseits zu stehen. Talwar nimmt für seinen Film-Essay die Kamera in die Hand und beginnt, im raschen Wechsel zwischen Orten, Szenen und Jahreszeiten diesen Mikrokosmos zu erforschen. Dabei entdeckt er Menschen, Orte und Phänomene, die er bisher übersehen hatte. Dabei stellt er im Off-Kommentar immer wieder die Frage: Muss ich mich ändern oder muss die polnische Gesellschaft sich ändern, damit Zugezogene selbstverständlich Teil der Gemeinschaft werden können?

Veranstalter in Halle: Aleksander Brückner Zentrum für Polenstudien in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig und dem Puschkino, mit freundlicher Unterstützung der Sanddorf-Stiftung und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstalter in Görlitz: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig in Kooperation mit der Volkshochschule Görlitz e.V. und dem Kino Camillo Görlitz

[Foto © barnsteiner-film]

Morgen Abend präsentiert unsere Nachspielreihe "filmPOLSKA reloaded" einen weiteren Höhepunkt der 20. Festivalausgabe:📅 ...
24/03/2026

Morgen Abend präsentiert unsere Nachspielreihe "filmPOLSKA reloaded" einen weiteren Höhepunkt der 20. Festivalausgabe:
📅 25.03.2026 / 18:00 / fsk Kino
📽️ TO NIE MÓJ FILM / DAS IST NICHT MEIN FILM
Spielfilm, PL 2024, R/B/K: Maria Zbąska, 99 min, OmdU, Einführung: Bartek Tesarz (Polnisches Institut Berlin )

Die impulsive Wanda ist nur noch genervt. Sie und ihr Freund Janek haben sich auseinandergelebt, ihre Beziehung steckt fest. Das Geld ist chronisch knapp, ständig gibt es Streit, der freudlose Alltag ist nur noch die Wiederholung des ewig Gleichen und Janeks routinierter Pragmatismus bringt sie zur Weißglut. Haben sie überhaupt noch eine gemeinsame Zukunft?
Für Wanda steht fest: Sie müssen durch gemeinsame Grenzerfahrungen wieder zueinander finden – oder für immer auseinandergehen. Also brechen sie auf, mitten im Winter, einmal 400 km den polnischen Ostseestrand entlang von West nach Ost. Es gilt die eiserne Regel: Sie dürfen den Strand nicht verlassen. Wird sie gebrochen, ist das Projekt beendet – das gilt für die Wanderung, aber auch für ihre Beziehung. Wind, Kälte und Erschöpfung setzen ihnen ebenso zu wie die Notwendigkeit, trotz unterschiedlicher Charaktere immer wieder einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden.
Maria Zbąska inszeniert in ihrem Debüt eine Reise, die keinen Anfang und kein Ende zu haben scheint – ein bittersüß-poetisches Psycho-Kammerspiel und ein Road-Movie ohne Straßen.

„Das ist nicht mein Film“ lief im September 2025 im Wettbewerb des 20. polnischen Filmfestivals filmPOLSKA in Berlin und Potsdam. Maria Zbąska gewann den Preis der Polnischen Filmakademie für die Entdeckung des Jahres, und der Film selbst wurde mehrfach auf Festivals in ganz Polen ausgezeichnet.

[Foto © nie mój film]

Herzlichen Glückwunsch an Maciek Szczerbowski, der in der vergangenen Nacht für 🎞 "The Girl Who Cried Pearls / Das Mädch...
16/03/2026

Herzlichen Glückwunsch an Maciek Szczerbowski, der in der vergangenen Nacht für 🎞 "The Girl Who Cried Pearls / Das Mädchen, das Perlen weinte" gemeinsam mit Chris Lavis den 🏆 Oscar für den besten animierten Kurzfilm erhielt!

Gute Nachrichten für alle Kinoman*innen: Das exzellente Beziehungsdrama 📽️ "ŚWIATŁOCZUŁA / PHOTOSENSITIVE. DAS LICHT IN ...
12/03/2026

Gute Nachrichten für alle Kinoman*innen: Das exzellente Beziehungsdrama 📽️ "ŚWIATŁOCZUŁA / PHOTOSENSITIVE. DAS LICHT IN DEINEN AUGEN" (R: Tadeusz Śliwa, PL 2025, 92 min, FSK12) ist ab heute dank Atlas Film in Deutschland im 💻 Stream zu sehen – mit deutscher Synchronisation, OmdU sowie mit Untertiteln für Hörgeschädigte oder mit Audiodeskription. Achtet vor allem auf die geniale Hauptdarstellerin MATYLDA GIEGŻNO – sie wurde 2025 beim 50. Filmfestival in Gdynia als 🏆 beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Außerdem gewann der Film Publikumspreise auf Festivals in Seattle, Sydney und Kraków.

Zur Handlung:
Robert (Ignacy Liss) ist auf dem Sprung zur ganz großen Karriere – als Fotograf, gefeiert für seinen besonderen Blick auf die Welt. Doch als er das Model Agata (Matylda Giegżno) vor der Kamera hat, spielt all das plötzlich keine Rolle mehr: Der Hype, die Erwartungen – die Mauer, die er zwischen sich und der Außenwelt hochgezogen hat, bekommt Risse.
Was er nicht ahnt: Agata ist blind. Doch sie sieht Dinge, die ihm verborgen bleiben. Mit ihrer unerschütterlichen Art zu fühlen, zu leben und zu lieben zieht sie ihn in ihren Bann. Zwischen Spaziergängen ohne Ziel, Gesprächen bis tief in die Nacht und Momenten voller Unsicherheit wächst etwas Echtes zwischen ihnen. Aber als die Möglichkeit auftaucht, dass Agata vielleicht wieder sehen kann, wird alles auf die Probe gestellt. Was passiert, wenn sich plötzlich die Perspektive ändert?

Am 6. März feiert die (Film-)Welt den 100. Geburtstag der polnischen Regie-Legende 📽️ ANDRZEJ WAJDA (1926–2016). Am Vora...
05/03/2026

Am 6. März feiert die (Film-)Welt den 100. Geburtstag der polnischen Regie-Legende 📽️ ANDRZEJ WAJDA (1926–2016). Am Vorabend widmet das Polnische Institut in Leipzig ein Veranstaltungs-Doppelpack zum Wajda-Jahr 2026 dem Meister seines Fachs:

📅 05.03. / 18:30 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei
📌 WAJDA UND ANDERE. GESCHICHTE IM POLNISCHEN FILM
Im Multimedia-Vortrag von 🎤 Rainer Mende wird berichtet und vor allem an vielen Beispielen gezeigt, wie bunt und vielfältig Geschichtsunterricht im Spielfilm sein kann – bei Wajda und bei seinen Nachfolger*innen.
📅 05.03. / 20:00 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei

📌 MEIN WAJDA
Regisseur, Kurator und Film-Experte 🎤 Kornel Miglus im Gespräch mit Rainer Mende
Zwei Cineasten verschiedener Generationen aus Polen und Deutschland arbeiten sich gemeinsam in Wort und Bild durch Wajdas Gesamtwerk und nähern sich in Anekdoten, fachlichen Einschätzungen und emotionalen Plädoyers dem Meister der Bilder.

[Foto: Andrzej Wajda bei den Dreharbeiten zu "Das Massaker von Katyn" © Pandastorm Pictures]

Am 6. März feiert die (Film-)Welt den 100. Geburtstag der polnischen Regie-Legende 📽️ ANDRZEJ WAJDA (1926–2016). Am Vorabend widmen wir uns im Veranstaltungs-Doppelpack zum Wajda-Jahr 2026 dem Meister seines Fachs:

📅 05.03. / 18:30 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei
📌 WAJDA UND ANDERE. GESCHICHTE IM POLNISCHEN FILM
Im Multimedia-Vortrag von 🎤 Rainer Mende wird berichtet und vor allem an vielen Beispielen gezeigt, wie bunt und vielfältig Geschichtsunterricht im Spielfilm sein kann – bei Wajda und bei seinen Nachfolger*innen.

📅 05.03. / 20:00 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei
📌 MEIN WAJDA
Regisseur, Kurator und Film-Experte 🎤 Kornel Miglus im Gespräch mit Rainer Mende
Zwei Cineasten verschiedener Generationen aus Polen und Deutschland arbeiten sich gemeinsam in Wort und Bild durch Wajdas Gesamtwerk und nähern sich in Anekdoten, fachlichen Einschätzungen und emotionalen Plädoyers dem Meister der Bilder.

[Foto: Andrzej Wajda bei den Dreharbeiten zu "Das Massaker von Katyn" © Pandastorm Pictures]

Zum vierten Jahrestag der vollständigen russischen Invasion in die Ukraine 🇺🇦 organisiert und unterstützt das Polnische ...
24/02/2026

Zum vierten Jahrestag der vollständigen russischen Invasion in die Ukraine 🇺🇦 organisiert und unterstützt das Polnische Institut Berlin zwei besondere Veranstaltungen, die Raum für Erinnerung, Austausch und Solidarität schaffen.

👉 Magda Szpecht: „She Stands in the Middle of the Battlefield“
Eine eindringliche Performance über eine ukrainische Theatermacherin, die zur Soldatin wird – über Freundschaft, Engagement und die Realität von Frauen im Krieg.
📅 24.02., 19:00 & 25.02., 20:00
📍 HAU 2 HAU Hebbel am Ufer
🔗 https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2502079?_locale=de
Im Anschluss am 24.02.: Gespräch „Ukrainian Women on the Battlefield: Equality in Times of War?“

👉 filmPOLSKA reloaded: „Flowers of Ukraine“ (Dok, PL/UKR 2024, R: Adelina Borets)
Ein bewegendes, zugleich warmherziges Porträt einer Frau in Kyjiw, die mit Mut, Humor und Entschlossenheit ihren Garten – und später ihr Leben im Krieg – verteidigt.
📅 25.02., 18:00
📍 fsk Kino
🔗https://fsk-kino.peripherfilm.de

Wir laden herzlich ein, gemeinsam innezuhalten, zuzuhören und Solidarität zu zeigen. 🇺🇦

Heute Abend kommt der 🏆 filmPOLSKA-Sieger 2025 zur Polnischen Filmreihe in die Europäische Kulturhauptstadt 2025:📌 21.01...
21/01/2026

Heute Abend kommt der 🏆 filmPOLSKA-Sieger 2025 zur Polnischen Filmreihe in die Europäische Kulturhauptstadt 2025:
📌 21.01.2026 / 20:00 / Chemnitz.de / Filmclub Mittendrin / Eintritt frei
📽️ LISTY Z WILCZEJ / BRIEFE AUS DER WILCZA
Dok, R/B/K: Arjun Talwar, PL/D 2025, 97 min, OmdU, FSK 12, mit 🎤 Einführung

Arjun Talwar kam vor vielen Jahren nach Polen. Er arbeitet in Warschau und hat Polnisch gelernt. Die kleine Straße, in der er lebt, kennt er wie seine Westentasche – sie ist ein Mikrokosmos, der die polnische Gesellschaft im 21. Jahrhundert spiegelt. Was auch bedeutet: Talwar ist zwar Teil dieses Mikrokosmos, fühlt sich aber immer noch als Fremder. Freund*innen ausländischer Herkunft teilen seine Erfahrungen – sie können in der multikulturell gewordenen Touristen-Stadt Warschau zwar arbeiten, einkaufen und ihre Freizeit verbringen, werden aber das Gefühl nicht los, dauerhaft im Abseits zu stehen.
Talwar nimmt für seinen Film-Essay die Kamera in die Hand und beginnt, im raschen Wechsel zwischen Orten, Szenen und Jahreszeiten diesen Mikrokosmos zu erforschen. Dabei entdeckt er Menschen, Orte und Phänomene, die er bisher übersehen hatte. Er erzählt von Freunden, die an ihrer missglückten Integration gescheitert sind, und findet Menschen, die sein Schicksal teilen. Abwechselnd beobachtet er seine unmittelbare Umgebung und sich selbst. Dabei stellt er im Off-Kommentar immer wieder die Frage: Muss ich mich ändern oder muss die polnische Gesellschaft sich ändern, damit Zugezogene selbstverständlich Teil der Gemeinschaft werden können?
„Briefe aus der Wilcza“ gewann den Wettbewerb des 20. polnischen Filmfestivals filmPOLSKA 2025.

Veranstalter: Filmclub „mittendrin“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der TU Chemnitz und dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig

[Plakat © barnsteiner-film]

Morgen Abend kommt der 🏆 filmPOLSKA-Sieger 2025 zur Polnischen Filmreihe in die Europäische Kulturhauptstadt 2025:
📌 21.01.2026 / 20:00 / Chemnitz.de / Filmclub Mittendrin / Eintritt frei
📽️ LISTY Z WILCZEJ / BRIEFE AUS DER WILCZA
Dok, R/B/K: Arjun Talwar, PL/D 2025, 97 min, OmdU, FSK 12, mit 🎤 Einführung

Arjun Talwar kam vor vielen Jahren nach Polen. Er arbeitet in Warschau und hat Polnisch gelernt. Die kleine Straße, in der er lebt, kennt er wie seine Westentasche – sie ist ein Mikrokosmos, der die polnische Gesellschaft im 21. Jahrhundert spiegelt. Was auch bedeutet: Talwar ist zwar Teil dieses Mikrokosmos, fühlt sich aber immer noch als Fremder. Freund*innen ausländischer Herkunft teilen seine Erfahrungen – sie können in der multikulturell gewordenen Touristen-Stadt Warschau zwar arbeiten, einkaufen und ihre Freizeit verbringen, werden aber das Gefühl nicht los, dauerhaft im Abseits zu stehen.
Talwar nimmt für seinen Film-Essay die Kamera in die Hand und beginnt, im raschen Wechsel zwischen Orten, Szenen und Jahreszeiten diesen Mikrokosmos zu erforschen. Dabei entdeckt er Menschen, Orte und Phänomene, die er bisher übersehen hatte. Er erzählt von Freunden, die an ihrer missglückten Integration gescheitert sind, und findet Menschen, die sein Schicksal teilen. Abwechselnd beobachtet er seine unmittelbare Umgebung und sich selbst. Dabei stellt er im Off-Kommentar immer wieder die Frage: Muss ich mich ändern oder muss die polnische Gesellschaft sich ändern, damit Zugezogene selbstverständlich Teil der Gemeinschaft werden können?
„Briefe aus der Wilcza“ gewann den Wettbewerb des 20. polnischen Filmfestivals filmPOLSKA 2025.

Veranstalter: Filmclub „mittendrin“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der TU Chemnitz und dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig

[Plakat © barnsteiner-film]

Adresse

Burgstraße 27
Berlin
10178

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 16:00

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