Spielfilm über die Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé, die als eine der ersten emanzipierten Frauen ein unabhängiges, kosmopolitisches Leben führte.
1933. Lou Andreas-Salomé lebt zurückgezogen in der Nazi-Hochburg Göttingen. Der junge Germanist Ernst Pfeiffer gewinnt ihr Vertrauen und hilft ihr, ihren Lebensrückblick zu schreiben. 1861 in St. Petersburg geboren, schwört si
e sich, niemals der Liebe zu verfallen und sich lediglich auf ihre geistige und intellektuelle Entwicklung zu konzentrieren. Mit den Philosophen Paul Rée and Friedrich Nietzsche plant sie gegen alle Widerstände eine Wohngemeinschaft, doch die Pläne scheitern, weil beide Männer sie heiraten wollen. Im Alter von 36 Jahren bricht sie ihren Schwur und verliebt sich zum ersten Mal in den unbekannten Dichter Rainer Maria Rilke. Die Amour Fou zwischen der Erfolgsschriftstellerin und dem 16- Jahre jüngeren Dichter hält drei Jahre, doch Lous Freiheitsdrang ist stärker als ihre Liebe und sie beendet die Beziehung. Im Alter von 50 Jahren studiert Lou schließlich bei Sigmund Freud und löst das Trauma ihrer Jugend. Cast: Katharina Lorenz, Nicole Heesters, Liv Lisa Fries, Helena Pieske, Katharina Schüttler, Alexander Scheer, Philipp Hauß, Julius Feldmeier, Matthias Lier, Merab Ninidze, Harald Schrott, Petra Morzé, Daniel Sträßer, Katrin Hansmeier, Magdalena Kronschläger, Birte Carolin Sebastian, Peter Simonischek
Regie: Cordula Kablitz-Post
Buch: Cordula Kablitz-Post, Susanne Hertel
Kamera: Matthias Schellenberg
Ausstattung: Nikolai Ritter, Mike Schäfer
Kostüm: Bettina Helmi
Licht: Jonathan Rinn
Originalton: Joe Knauer
Maske: Hedi Mayr-Hassler
Musik: Judit Varga
Schnitt: Beatrice Babin
Casting: Anja Dihrberg
Herstellungsleitung: Robert Geisler
Produzenten: Cordula Kablitz-Post, Helge Sasse, Gabriele Kranzelbinder
Co-Produzenten: Josef Reidinger, Antonio Exacoustos, Sissi Hüetlin
Eine Produktion von avanti media fiction, Tempest Film & Verleih, KGP Kranzelbinder Gabriele Productions in Co-Produktion mit ARRI Media und ORF, Copyright 2016
Gefördert von MFG Baden Württemberg, BLS Südtirol, Nordmedia, DFFF, ÖFI, Filmfonds Wien, FISA.