Odeon Kino Köln

Odeon Kino Köln Odeon – Das Südstadt-Kino mit Café ·
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Kölsche Matinee: Optische Schreievon Lovorka Peric-HasslerAb Sonntag, 14. Juni, 11:30 Uhr im Odeon  D / 2026  In den 197...
31/05/2026

Kölsche Matinee: Optische Schreie
von Lovorka Peric-Hassler
Ab Sonntag, 14. Juni, 11:30 Uhr im Odeon D / 2026
In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde Aachen oft durch geheimnisvolle Wandgemälde aufgerüttelt, die soziale und politische Themen wie Ausgrenzung, fragwürdige Bildungspolitik, Faschismus oder die Gefahr eines Atomkriegs aufgriffen. Die Wandmalereien standen dabei in direktem räumlichen Bezug zu ihrem Umfeld. Von der Stadtverwaltung als Schmierereien abgetan und schnell entfernt, wurden sie von der progressiven Kunstszene gefeiert. Der anonyme Aachener Wandmaler erhielt für seine Werke den Neuen Preis des Neuen Aachener Kunstvereins, bei dessen Verleihung seine Identität schließlich enthüllt wurde. Mittlerweile stehen drei seiner Wandgemälde unter Denkmalschutz, was eine Besonderheit ist und die Wahrnehmung von Street Art in Deutschland nachhaltig verändert hat. Dieser Dokumentarfilm von der Autorin Lovorka Peric-Hassler folgt den Spuren von Klaus Paier, dem Pionier der Street Art in Deutschland, aber auch dem Echo seines Werks auf die Gesellschaft in Aachen und Köln in den letzten Jahrzehnten. Er basiert auf Interviews mit Zeitzeugen, Kunsthistorikern und seinen Freunden sowie auf Archivmaterial, Skizzen und Fotografien. "Optische Schreie: Die Geschichte des Aachener Wandmalers" ist ein Film über Kunst, Widerstand und die Frage: Wem gehört der öffentliche Raum

Second Breath (Nafas-e Dovom)Iran 2024 / Regie Mojgan Ilanlou / 53 Minuten /farsi Original mit deutschen UntertitelnIn i...
29/05/2026

Second Breath (Nafas-e Dovom)
Iran 2024 / Regie Mojgan Ilanlou / 53 Minuten /farsi Original mit deutschen Untertiteln
In ihrem Dokumentarfilm „Second Breath“ (Nafas-e Dovom) begleitet Regisseurin Mojgan Ilanlou FrauenrechtlerInnen und von Gewalt betroffene Frauen im Iran mit der Kamera. Sie zeigt, wie die herrschenden Politiker Gewalt gegen Frauen nicht nur bewusst ignorieren, sondern durch öffentliche religiöse Diskurse und durch die Verhinderung von Verbots-Gesetzen auch legitimieren und rechtfertigen.
Die Filmemacherin legt dar, dass die iranischen Machthaber selbst die primäre Quelle für die Förderung von Gewalt gegen Frauen sind. Frauen und Mädchen werden unter Straffreiheit und ohne jegliche rechtliche Verfolgung gefoltert, enthauptet, verbrannt und ermordet. Der Film offenbart: Obwohl die Machthaber mit äußerster Härte gegen Frauen vorgingen, leisteten die iranischen Frauen über Jahre hinweg umfassenden Widerstand – ein Widerstand, der schließlich in der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ gipfelte. Mojgan Ilanlou – die selbst als Frauenrechtsaktivistin tätig ist und mehrfach verhaftet sowie vor Gericht gestellt wurde – schloss sich während der Dreharbeiten zu diesem Film der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ an, legte ihr Kopftuch ab und wurde daraufhin inhaftiert.
Mojgan Ilanlou verbindet ihre ganz persönliche Geschichte mit dem Thema „Gewalt gegen Frauen“. Sechs Jahre lang (von 2018-2024) nahm die Fertigstellung des Films in Anspruch.
Letztlich zeigt die Regisseurin, welche Faktoren über viele Jahre hinweg zur Entstehung der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ im Iran führten und warum Frauen ihr Leben riskierten, um sich gegen die bewaffneten Machthaber zu erheben.
Vorführung: Am 3. Juni 2026, um 18.30 Uhr im Odeon Kino
In Anwesenheit der Regisseurin Mojgan Ilanlou
In Kooperation mit Free Human, Visions of Iran, DIWAN und Köln im Film e.V.

Unsere ODEON  Filme im Juni  ab 28.5. Verflucht normal   von Kirk Jones mit Robert Aramayo  ab 4.6. Sommer auf Asphalt m...
28/05/2026

Unsere ODEON Filme im Juni

ab 28.5. Verflucht normal von Kirk Jones mit Robert Aramayo

ab 4.6. Sommer auf Asphalt mit Mala Emde und Christoph Maria Herbst

ab 11.6. Der Tag der Wahrheit von Stephen Spielberg

ab 18.6. Mein Leben, mein Ding von Sophie Fillières mit Agnes Jaoui

ab 18.6. 6 Wochenamt von Jacqueline Jansen mit Magdalena Laubisch

ab 25.6. Das Sommerbuch nach dem Roman von Tove Jansson mit Glenn Close

ab 25.6. Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war von Regina Schilling mit Sandra Hüller

ab 2.7. Die Camino Therapie von Yann Samuell mit Alexandra Lamy

SONDERVERANSTALTUNGEN:

"Kölsche Fimmatinée", So., den 14. Juni um 11:30 Uhr im Odeon-Kino
wir zeigen den Film von Lovorka Perić-Hassler
https://biografilmac.de/about.html
"Optische Schreie – Die Geschichte des Aachener Wandmalers Klaus Paier"

"Es ist wie so ein Impuls in meinem Gehirn, der mich Sachen machen lässt. Oder schlimme Dinge sagen. Es heißt Tourette-S...
28/05/2026

"Es ist wie so ein Impuls in meinem Gehirn, der mich Sachen machen lässt. Oder schlimme Dinge sagen. Es heißt Tourette-Syndrom."
"Ist doch gut, dass sie wissen, was es ist."
"Ja! Die ersten Tage war's super - bis sie gesagt haben, dass es keine Heilung gibt."
"Scheiße, John. Tut mir leid."

Wenn Tics "verflucht normal" werden
Die Wiederbegegnung mit seinem alten Schulfreund Murray wird für John zum Wendepunkt. Denn dessen Mutter Dottie hat als Krankenschwester in der Psychiatrie Erfahrung mit Tourette-Patienten und ist die erste in Johns Leben, die richtig gut damit umgehen kann.

Nicht nur erfährt John erstmals im Leben Wärme und Zuspruch. Die Krankheit wird nun - bei all ihrer Tragik - im Film auch von einer komischeren Seite gezeigt, seine Tics als "verflucht normal"! John findet nun auch beruflich ein Zuhause - als Hausmeister-Gehilfe in einer Kirchengemeinde.

Ein kleiner Junge hält sich die Ohren zu, im Hintergrund sitzen zwei Menschen an einem Tisch.
Tourette-Syndrom: Symptome, Ursache und Behandlung
Tourette verbinden viele mit dem zwanghaften Wiederholen von Schimpfwörtern. Doch was genau ist Tourette wirklich?

Aramayo habe sich von John Davidson persönlich für die Rolle coachen lassen: "Er hat fast acht Wochen bei John in Galashiels gewohnt, ist mit ihm zur Arbeit gegangen, hat mit ihm gechillt und Fernsehen geschaut. Das ist ja keine herkömmliche Filmfigur. Robert musste wirklich alle Nuancen von Johns Verhalten studieren. Wie seine Tics aussehen, wann sie auftreten, was sie auslöst."

"Verflucht normal": Sozialdrama trifft auf Brit-Komödie
Kirk Jones vereint in "Verflucht normal" den Realismus des britischen Sozialdramas mit der Leichtigkeit einer Brit-Komödie - und trifft mit der Geschichte des liebenswerten Außenseiters mitten ins Herz. Die Lebensgeschichte von John Davidson, der aller Demütigung und Abwertung zum Trotz die Kraft findet, für Akzeptanz zu kämpfen, ist zutiefst berührend.

NDR Kultur

"Verflucht normal": Tolle ausführliche Filmkritik bei NDR Kultur."Ein prunkvoller Palastsaal in Edinburgh; gleich wird d...
28/05/2026

"Verflucht normal":
Tolle ausführliche Filmkritik bei NDR Kultur.
"Ein prunkvoller Palastsaal in Edinburgh; gleich wird die Queen den Orden des British Empire verleihen - unter anderem an den Schotten John Davidson, der sie beim Betreten des Saales so begrüßt:
"F**k the Queen! Tschuldigung allerseits. Tschuldigung, Majestät!
2019 erntet er für den Kraftausdruck nur noch ein wohlwollendes Lächeln. Inzwischen weiß jeder: John Davidson leidet am Tourette-Syndrom, einer neuropsychiatrischen Erkrankung, die motorische und verbale Tics mit sich bringt. Ausgezeichnet wird er für seinen jahrelangen Einsatz, die Krankheit bekannt und Betroffenen das Leben damit erträglicher zu machen. Denn, wie der Film nun rückblickend erzählt, sein eigenes war lange Zeit unerträglich."
"Herzzerreißende Geschichte eines Außenseiters
Mit zwölf Jahren entwickelt John im Schulunterricht plötzlich nervöse Tics. Zusammenreißen soll er sich, sagen Lehrkräfte, Direktor, Eltern, die ihm schlechtes Benehmen unterstellen - weil sie an Krankheit nicht denken, wenn einer zuckt, spuckt, um sich schlägt und flucht in der Schule oder daheim am Esstisch. "Koprolalie" ist das Fachwort für den unkontrollierbaren Drang, Schimpfwörter oder Obszönitäten von sich zu geben. John gehört zur Minderheit der Tourette-Patienten, die auch damit noch geschlagen sind."
https://www.ndr.de/kultur/film/tipps/film-verflucht-normal-vom-tourette-freak-zum-vorbild,verflucht-normal-100.html

The Second BreathMi. 3.6. 18:30 Uhr zu Gast Regisseurin Mojgan IlanluIran 2024 | Regie: Mojgan Ilanlu | 53 min. | Dokume...
27/05/2026

The Second Breath
Mi. 3.6. 18:30 Uhr zu Gast Regisseurin Mojgan Ilanlu
Iran 2024 | Regie: Mojgan Ilanlu | 53 min. | Dokumentarfilm | farsi Original mit englischen Untertiteln.
Die 53-minütige Dokumentation (2018–2024) zeigt strukturelle Gewalt gegen iranische Frauen, verursacht durch Politik, Religion und Traditionen. Dies führt zu häuslichen Morden und geschlechtsspezifischem Missbrauch. Trotzdem leisten Frauen durch Widerstand und Ungehorsam mutig Gegenwehr. Ihr Kampf beweist, dass selbst mächtige Systeme vor ihrer Entschlossenheit kapitulieren können.

نفس دوم

یک مستند 53 دقیقه ای، حاصل هفت سال کار (2018-2024)، که خشونت فراگیر و ساختاری علیه زنان ایرانی را روشن می کند. این خشونت از رهبران سیاسی، مقامات مذهبی و سنت‌های فرهنگی ریشه‌دار سرچشمه می‌گیرد که منجر به فجایعی مانند قتل‌های خانگی و افزایش خشونت‌های جنسیتی می‌شود. با این وجود، زنان ایرانی با مقاومت آشکار و نافرمانی مدنی به مقاومت در برابر این ظلم ادامه می دهند. این مبازه نشان می دهد که چگونه یک رژیم قدرتمند باید در نهایت تسلیم عزم خود شود

Mojgan Ilanlou, geboren 1970, ist eine iranische Regisseurin und Aktivistin. Während der Proteste 2022 zeigte sie auf Instagram Solidarität, indem sie sich ohne Kopftuch abbildete, und wurde daraufhin verhaftet. Nach vier Monaten Haft wurde sie im Februar 2023 freigelassen. Ihr Film Tausende Frauen gewann 2022 den Sonderpreis für Menschenrechte beim Vienna Human Rights Film Festival.



مژگان ایلانلو زاده 1349 کارگردان، نویسنده، مستندساز و عضو انجمن صنفی کارگردانان سینمای مستند در ایران است. او در حمایت از خیزش ۱۴۰۱ ایران پس از کشته‌شدن مهسا امینی و بازداشت دنیا راد، عکس‌های بدون حجاب اجباری در حمایت از خیزش ۱۴۰۱ ایران پس از کشته‌شدن مهسا امینی و بازداشت دنیا راد، در اینستاگرام منتشر کرد. او در ۲۵ مهر ۱۴۰۱ بازداشت و در ۲۶ بهمن پس از ۴ ماه بازداشت از زندان آزاد شد. او فارغ‌التحصیل کارشناسی ارشد تاریخ ادیان و عرفان از دانشگاه تهران است. ایلانلو در ۲۰ آذر ۱۴۰۱ برنده جایزه ویژه حقوق بشر جشنواره فیلم حقوق بشر وین برای فیلم «هزاران زن» شد

27/05/2026

Les lebt schnell, spontan und unbeschwert. Tagsüber rast sie als Fahrradkurierin durch die Stadt, nach Feierabend stürzt sie irgendwo mit ihren Freunden ab. Anhalten, innehalten oder sich Gedanken über die Zukunft machen? Nicht mit Les. Zumindest nicht, bis ihr Vater Bert – mit dem sie eigentlich so gut wie keinen Kontakt hat – ganz unerwartet vor der Tür steht und nach einem Unfall sogar ungefragt für seine Tochter aufs Rad steigt. Als Les dann auch noch von ihrer ungeplanten Schwangerschaft erfährt, ist sie vollends in einer neuen Realität angekommen. Der werdende Vater Tyler hätte zwar Lust auf ein Kind, ist aber leider selbst noch eins. Les‘ Welt steht komplett Kopf – und dabei hat Bert ihr noch nicht einmal gesagt, dass er bald sterben wird…

Ab Do., 04.06.2026 – Karten & Spielzeiten: https://www.odeon-koeln.de/

Adresse

SeverinStr. 81
Cologne
50678

Öffnungszeiten

Montag 14:00 - 00:00
Dienstag 14:00 - 00:00
Mittwoch 14:00 - 00:00
Donnerstag 14:00 - 00:00
Freitag 14:00 - 00:00
Samstag 14:00 - 23:59
Sonntag 14:00 - 00:00

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