Programmkino Ost

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Programmkino Ost Wir brennen fürs Kino! Das Gebäude, in dem sich der heutige SAAL EINS befindet, wurde ca. 1897 als „Volkshaus Ost“
errichtet.
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Ursprünglich war dieser hintere Gebäudeteil der Ballsaal für das straßenseitig davor liegende Gasthaus, welches als Vereinsheim der Dresdner Sozialdemokraten diente. Hier fanden unter anderem Versammlungen und Bildungsveranstaltungen statt, auch Filme wurden gelegentlich gezeigt. Noch heute erinnern Stuckelemente an die einstige Pracht.
„Nachdem in den Jahren 1906, 1908, 1914/15 Einzelvorführungen abgehalten worden waren und die Bestrebungen zur Errichtung eines ständigen Kinos häufiger wurden, bekam der Inhaber, Hermann Rüdiger, am 3. September 1926 die Erlaubnis zur ständigen Vorführung von Filmen. Die ‚Lichtspiele im Volkshaus Ost’ wurden eröffnet. Von 1928 bis 1936 blieben die Pforten jedoch geschlossen. Nach einem größeren Umbau wurde das Kino mit 330 Sitzplätzen am 15. August 1936 unter dem neuen Namen ‚Ost-Lichtspiele’ mit dem Film ‚Kohlhiesels Töchter’ wiedereröffnet. In der DDR dienten die Ost-Lichtspiele auch als Versuchskino, in dem die neueste Technik ausprobiert wurde. Eine herausragende Neuerung und einmalig in der DDR war 1966 der Einbau von Xenonkolben in die D2-Vorführmaschinen. Zuvor wurden diese mit Lichtbogentechnik betrieben. Im Jahr 1969 folgte der Einbau des ‚Pyrcomaten’ – damit zog die vollautomatische Filmvorführung ein. Die Maschinen hatten eine Vorrichtung zur automatischen Überblendung der einzelnen Akte, Saallicht und Vorhang wurden mittels Lochkarten gesteuert. Auch konzeptionell wurde experimentiert. So wurde das Filmtheater Ende der sechziger Jahre in ‚Tagesfilmtheater Ost’ umbenannt. Von morgens bis abends liefen bis zu sieben Vorstellungen. An manchen Tagen kamen zuerst die Schichtarbeiter nach der Nachtschicht, dann die Rentner, nachmittags die Kinder und abends wieder ‚die werktätige Bevölkerung’“. (Sammlung Heinrich Ott, Teil C, Seite144)
Mit der Wende wurden die Weichen in Richtung Programmkino gestellt. Im Mai 1990 erfolgte die Umbenennung in „Programmkino Ost“ mit der entsprechenden inhaltlichen Profilierung. 1991 übernahm die von drei Dresdnern gegründete Nickelodeon GmbH das Filmtheater. Die Programmkino Ost GmbH, seit 1998 Betreiberin, realisierte 1999 eine Teilsanierung, mit einer völligen Neugestaltung des Kinosaals. Von Februar 2008 bis April 2009 wurde nach Planungen des Dresdner Architekturbüros „Code Unique“ der Erweiterungsbau mit vier Kinosälen errichtet.

20/10/2026

Paris, 1835. Der 25-jährige Frédéric Chopin ist der angesehenste Musiker der Stadt und wird sowohl vom Volk als auch vom Adel gefeiert. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit.
CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS startet ab dem 22. Oktober im Ost.

13/10/2026

Wie viel Verstand braucht die Liebe – und wie viel Gefühl verträgt sie? Mit SINN UND SINNLICHKEIT bringt Regisseurin Georgia Oakley Jane Austens zeitlosen Romanklassiker für eine neue Generation auf die Leinwand: eine Geschichte über Leidenschaft, Emotionen und Schwesternliebe.
SINN UND SINNLICHKEIT startet ab dem 15. Oktober im Ost.

11/10/2026

Am Montag um 19:30 Uhr ist Regisseur Michal Kwiecinski bei uns zu Gast um seinen neuen Film CHOPIN - EINE SONATE IN PARIS vorzustellen.

09/10/2026

Morgen startet endlich das 33. Kinolino !
Die Eröffnung startet mit der Premiere vom DAS GEHEIMNIS DER GESTOHLENEN MASKE!
Dazu gibt es noch vieles mehr zu entdecken und bestaunen :)

06/10/2026

Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore.
Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry.
Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes...
ALTE LIEBE startet ab dem 8. Oktober im Ost.

29/09/2026

Im Mittelpunkt steht eine Gesellschaft, in der Gesundheit und Sicherheit über allem stehen. Entscheidungen basieren auf lückenloser Datenerfassung und präziser Analyse – bis daraus ein scheinbar fehlerloses System entsteht. Doch dann erschüttert ein Mord die Stadt. Der DNA-Beweis scheint den Täter klar zu überführen, nur dessen Schwester glaubt fest an seine Unschuld. Daraus entsteht ein spannendes Rätsel in einer Welt voller Kontrolle, Macht und Kampf um Freiheit.
CORPUS DELICTI startet ab dem 1. Oktober im Ost.

15/09/2026

ADAMS ACHT erzählt eine bewegende Geschichte von Mut, Zusammenhalt und dem Kampf gegen Grenzen – und wie eine Gruppe Außenseiter bei den Olympischen Spielen 1960 für eine sportliche Sensation sorgte. Ein mitreißendes Underdog Drama und ein Stück großes Erzählkino.
ADAMS ACHT startet ab dem 17. September im Ost.

08/09/2026

Die Grundschullehrerin Maria setzt alles daran, ihre Klasse von Zehnjährigen zu begeistern und zu fördern. Doch ein einzelner, besonders chaotischer und unberechenbarer Schüler bringt den Unterricht immer wieder aus dem Gleichgewicht. Während ihre berufliche Zukunft zunehmend infrage gestellt wird und das Verhalten des Kindes immer weiter eskaliert, trifft Maria eine Reihe folgenschwerer Fehlentscheidungen. Diese führen schließlich dazu, dass sie den Schüler versehentlich mit nach Hause nimmt und dort einschließt. Verzweifelt versucht Maria, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Doch als die Klasse plötzlich aufblüht und sowohl Kollegium als auch Eltern von den positiven Veränderungen begeistert sind, scheint es keinen einfachen Ausweg aus ihrem Dilemma zu geben.
BAD APPLES startet ab dem 10. September im Ost.

01/09/2026

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes) erzählt Paweł Pawlikowski eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga.
VATERLAND startet ab dem 3. September im Ost.

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Schandauer Str. 73
Dresden
01277

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