Schwule Filmwoche Freiburg

Schwule Filmwoche Freiburg 2026 findet das älteste noch existierende schwule Filmfestival vom 29.4. bis 6.5. zum 42. Mal statt.

Jedes Jahr im Frühling (Ende April/Anfang Mai) findet unser schwules Filmfestival statt, bei dem wir vor allem exklusive Freiburg-Premieren schwuler Filme zeigen. Weitere Programmplätze sind für ein bis zwei Dokumentarfilme und ein Highlight (Best Of) des Jahres vorgesehen. Darüber hinaus im Rahmenprogramm: die traditionelle Filmwoche-Party.

06/05/2026
Der Regisseur Sandi DuBowski wird anwesend sein. Nach dem Film findet ein Publikumsgespräch statt.Amichai Lau-Lavie stam...
06/05/2026

Der Regisseur Sandi DuBowski wird anwesend sein. Nach dem Film findet ein Publikumsgespräch statt.

Amichai Lau-Lavie stammt aus einer tief religiösen Familie, die bereits seit 38 Generationen Rabbiner hervorgebracht hat. Am israelischen Unabhängigkeitstag 1961 wurde er als Enkel eines Holocaust-Überlebenden und Neffe des früheren Oberrabbiners von Israel geboren. Inzwischen ist er selbst ordinierter Rabbi und spiritueller Anführer der inklusiven, interreligiösen Gemeinde Lab/Shul in New York. Außerdem ist Amichai queerer Aktivist, der gegen Homophobie und Rassismus kämpft. Mit seiner Dragqueen-Persona „Rebbetzin Hadassah Gross“ hat er sich eine Rolle geschaffen, die das Patriarchat hinterfragt, interreligiöse Liebe feiert und für Frieden, Waffenstillstand und ein Ende der Besatzung eintritt.

Regisseur Sandi DuBowski hat seinen charismatischen Protagonisten 21 Jahre lang begleitet. Dank der langen Produktionszeit konnte er verschiedene Lebensabschnitte dokumentieren und Amichai feiernd, weinend, zweifelnd und triumphierend zeigen. Unterstützer*innen und Kritiker*innen kommentieren dabei jede Entscheidung und Lebenswende. So ist das komplexe Porträt eines Mannes entstanden im Spannungsfeld von Glaube, Identität und jüdischem Leben im sich rasant verändernden 21. Jahrhundert.

Zum ersten Mal präsentieren wir die ganze Bandbreite unserer Q***R SHORTS verteilt auf zwei Kurzfilmprogramme, die beide...
05/05/2026

Zum ersten Mal präsentieren wir die ganze Bandbreite unserer Q***R SHORTS verteilt auf zwei Kurzfilmprogramme, die beide am Wettbewerb um den besten Kurzfilm 2026 teilnehmen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, alle 17 Filme anzuschauen – nur einer kann den Publikumspreis und 500 Euro gewinnen!

Einen Schwerpunkt setzen wir dieses Jahr auf Animationsfilme, von denen es derzeit besonders viele gute gibt. Sie reagieren eskapistisch, camp, politisch und surreal auf unsere Gegenwart, die nicht selten einfach nur “weird” ist.

Informiert euch bitte über unsere Triggerwarnungen.

Wir freuen uns auf Euch!

Basierend auf den Erfahrungen des Regisseurs Teddy Lussi-Modeste, der früher Lehrer war, erzählt der Film die Geschichte...
05/05/2026

Basierend auf den Erfahrungen des Regisseurs Teddy Lussi-Modeste, der früher Lehrer war, erzählt der Film die Geschichte von Julien (François Civil), einem jungen, engagierten Lehrer an einer Pariser Brennpunktschule. Bei seinen Schüler*innen eigentlich beliebt wird er eines Tages von einem Mädchen beschuldigt, sie sexuell bedrängt zu haben.

Die Vorwürfe verbreiten sich schnell, die ganze Schule gerät in Aufruhr, die Welt des Pädagogen wird völlig auf den Kopf gestellt. Julien stürzt in ein moralisches und berufliches Dilemma. Soll er sich als schwul outen als Argument für seine Unschuld?

Vom Schulleiter und seinen Kolleg*innen erhält er nur halbherzige Unterstützung. Sie sind offenbar nicht bereit, die Schülerin genauer zu befragen, obwohl keine Beweise für die Vorwürfe vorliegen. „Was ist mit meinen Rechten?“, fragt Julien mehrmals. „Mach keine Wellen (PAS DE VAGUES)“, lautet die Antwort.

Dieser wahre Thriller von einem Film fordert zum Nachdenken über die verheerenden Folgen von Gerüchten in den schnelllebigen Zeiten von Social Media und der Anonymität des Internets auf und zeigt die Abgründe des französischen Rechtssystems auf.

präsentiert mit PERLEN Q***r Film Festival HannoverVier Freunde im Jugoslawien der 50er Jahre: Aus den ehemaligen Partis...
03/05/2026

präsentiert mit PERLEN Q***r Film Festival Hannover

Vier Freunde im Jugoslawien der 50er Jahre: Aus den ehemaligen Partisanen Lovro, Stevan, Nenad und Ivan, die im Krieg gegen die N***s und die Ustascha gekämpft hatten, sind angesehene Filmschaffende geworden. Ihre kritischen Werke aber sind für das sozialistische Regime unbequem und ihre heimlichen Liebesbeziehungen nicht vereinbar mit der gesellschaftlichen Moral.

Es dauert nicht lange, und der Parteifunktionär Emir wird mit dem Auftrag, die Gruppe zu überwachen, zum neuen Studioleiter gemacht. Immer stärker müssen sich die vier Filmemacher nun anpassen, aus subtiler Kritik wird plumpe Propaganda. Selbst Emir, der allmählich Sympathie für die jungen Männer entwickelt, beginnt, an der Ideologie zu zweifeln, der er eigentlich dient. Doch er kann das Schicksal seiner neuen Freunde nicht mehr aufhalten.

Üppig, intim und politisch aufgeladen (durchaus mit Parallelen zur Gegenwart) ist BEAUTIFUL EVENING, BEAUTIFUL DAY ein schonungsloses historisches Epos des Widerstands – gegen Unterdrückung, gegen Schweigen und für die Freiheit, ohne Angst zu leben und zu lieben.

Publikumspreis beim Frameline Filmfestival San Francisco 2025; Kroatiens offizieller Beitrag für den Oscar als „Bester internationaler Spielfilm“.

03/05/2026

Ashiq (Jason Patel) stammt aus einer streng gläubigen asiatischen Familie, die in Manchester lebt. Unter dem Künstlernamen Aysha führt er ein Doppelleben und tritt in einem Londoner Nachtclub als Drag-Künstlerin auf.
Nach einem harten Tag stolpert Luke (Ben Hardy), ein Kfz-Mechaniker und alleinerziehender Vater, leicht angetrunken durch Zufall in eben diese Bar. Er erblickt die wunderschöne Aysha und ist wie gebannt. Sie beginnen zu flirten…

Als Luke aber bemerkt, dass Aysha eine Dragqueen ist, flüchtet er verwirrt. Doch als sie Tage später in seiner Werkstatt auftaucht, um ihm einen Job als Fahrer anzubieten, willigt er zögernd ein.

Von nun an bringt Luke Aysha und ihre Kolleg*innen sicher von einem Club zum anderen. Die Fahrten sind lang, und seine Zuneigung zu Aysha wächst allmählich.

Was eine kitschige Romanze sein könnte, hat doch viel Substanz, denn nicht nur Luke kämpft gegen seine inneren Dämonen und den Druck von außen. UNICORNS beschreibt die Suche nach Identität, Liebe und der Möglichkeit, seinen Träumen zu folgen. Und neben Ben Hardy ist besonders Newcomer Jason Patel als “Ashiq/Aysha” eine Offenbarung.

„Ich glaube, wir sollten direkt zum verdammten Ende springen.“Dies ist der Ausgangspunkt von Lloyd Eyre-Morgans und Neil...
02/05/2026

„Ich glaube, wir sollten direkt zum verdammten Ende springen.“

Dies ist der Ausgangspunkt von Lloyd Eyre-Morgans und Neil Elys Debütfilm, der seine Weltpremiere 2025 beim BFI Flare Festival in London feierte und die beiden Regisseure auch in den Hauptrollen zeigt.

Es beginnt mit dem Ende einer schwierigen Partnerschaft: Benji (Eyre-Morgan) und David (Ely) trennen sich, und zwar ziemlich unschön. Doch so war es nicht immer. Es gab eine Zeit, in der die beiden leidenschaftliche Ausflüge nach Amsterdam unternahmen und einander immer näher kamen. Denn selbst die toxischsten Beziehungen beginnen oft in einem Nebel aus Liebe, Zuneigung – und großem S*x, von dem es in DEPARTURES reichlich gibt.

Vieles in diesem Film lädt zur Identifikation ein. Wie der Vorspann verrät, ist er „inspiriert von all den Idioten, die uns das Herz gebrochen haben“. Viele von uns kennen Beziehungen, in denen das Machtgefälle bestenfalls fragwürdig, schlimmstenfalls toxisch war. Das Drehbuch, das Eyre-Morgan auf Basis seiner und Elys eigener Erfahrungen geschrieben hat, verleiht dem Film eine besondere Authentizität und eine starke Prise britischen Humors.

02/05/2026

Drei Monate waren Liam (Lyad Smain) und Anatole (Roman Freud) trotz ihrer Gegensätzlichkeit ein Paar, bis Anatole plötzlich spurlos verschwindet und Liam fortan ghostet. Doch der kann das Ende einfach nicht akzeptieren. Um Antworten zu finden, schleicht sich Liam im Dracula-Kostüm uneingeladen auf eine exklusive Halloween-Party. Dort vermutet er seinen Ex-Lover und möchte ihn endlich zurückgewinnen.
Dass das keine sehr clevere Idee war, zeigt sich gleich: Inmitten der vielen maskierten Partygäste bleibt Anatole nämlich unsichtbar. Zu allem Überfluss hat Liam plötzlich ein kleines “Gespenst” (Nathan Haggege) am Rockzipfel, das er babysitten muss. Was als Versöhnungsmission begann, wird für Liam zur emotionalen Achterbahnfahrt. Denn die Nacht zwingt Liam, aber auch Anatole, hinter ihre Fassaden zu blicken. Beide müssen sich Wahrheiten stellen, um zu sehen, ob ihre Liebe eine Zukunft hat.
DRACULA EST AMOUREUX ist packend, einfallsreich, witzig und bietet einen überaus kurzweiligen Kinoabend.

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