Rineuto Lichtspiele

Rineuto Lichtspiele Filmperlen jeden paarten Dienstag im M1 zu freiem Eintritt bei gern entgegen genommenen Spenden

🥗🍴📽️ 🎞️19.05.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
05/05/2026

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19.05.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Persepolis
F 2007 | 96 Min | OmU
Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud

Die Erinnerungen einer Exil-Iranerin, die 1995 nach Jahren in Österreich beschließt, in ihre Heimat zurückzukehren. Kurz vor dem Rückflug lässt die junge Frau, die leidenschaftlich gern die in ihrer Heimat verbotene Punk-Musik hört, ihre Jugend im Reich des Schahs und unter dem Regime der Mullahs R***e passieren. Der autobiografisch gefärbte Zeichentrickfilm nach einem Comic der Künstlerin, Autorin und Co-Regisseurin Marjane Satrapi erzählt seine politisch ambitionierte Geschichte eindrucksvoll in flächigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen und mit viel satirischem Witz, wobei er erlittenes Unrecht deutlich beim Namen nennt.

https://www.filmdienst.de/film/details/529955/persepolis

🥗🍴📽️ 🎞️05.05.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
24/04/2026

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05.05.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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My Stolen Planet
D 2024 | 82 Min | OmU
Regie: Farahnaz Sharifi

In Tagebuchform kompiliert der semifiktionale Film die Geschichte der 1979 im Iran geborenen Filmemacherin Farahnaz Sharifi mit einer Sammlung von 8mm-Filmen, die sie auf Basaren und Flohmärkten erworben hat. Private Bilder aus dem eigenen Videoarchiv über ihren Familienalltag oder von Festen und Partys werden mit anonymen Amateuraufnahmen verbunden, in denen Momente der Freude und des Widerstands, der inneren Freiheit und äußerer Unterdrückung nebeneinanderstehen. Immer wieder sieht man Menschen ausgelassen tanzen und singen. Der Tanz, der im Iran nur im Schutz der eigenen vier Wände möglich ist, wird im Film zum Symbol für Freiheit, für Widerstand und Resilienz.

https://www.filmdienst.de/film/details/622473/my-stolen-planet

Obwohl die Freiheiten von Frauen im Iran bekanntlich sehr eingeschränkt sind, konnten doch auch Regisseurinnen zur reich...
23/04/2026

Obwohl die Freiheiten von Frauen im Iran bekanntlich sehr eingeschränkt sind, konnten doch auch Regisseurinnen zur reichen Filmkultur des Landes beitragen. Eine kleine Auswahl ihrer Filme zu zeigen hatten wir schon vor Kriegsbeginn angedacht und verstehen es jetzt mehr denn je als Zeichen der Solidarität mit einer in vielfacher Hinsicht gebeutelten Zivilbevölkerung.

🥗🍴📽️ 🎞️21.04.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
07/04/2026

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21.04.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Die Reise
ARG 1992 | 128 Min | OmU
Regie: Fernando E. Solanas

Fernando Solanas schickt den 17-jährigen Martin Nunca, der mit seiner Mutter und dem Stiefvater in Ushuaia, dem südlichsten Zipfel Argentiniens lebt, auf eine lange Reise der Entdeckungen durch den lateinamerikanischen Kontinent. Mit dem Fahrrad bricht er auf, um seinen Vater zu suchen. Unterwegs sammelt er Erfahrungen, lernt die Facetten verschiedener Orte und Länder kennen. Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires steht unter Wasser, doch der Staatschef Doktor Rana (Frosch) lässt sich nicht beirren. Er hat unverzüglich auf die anhaltende Katastrophe reagiert und sich angepasst, indem er mit Schwimmflossen aus dem Regierungspalast tritt, um dem Volk sein mediengerechtes Lächeln vorzuführen. Martin entdeckt die reichen Mythen des Kontinents, die Geschichte der Azteken und der Indios in den Anden genauso wie die katastrophalen sozialen und ökologischen Zustände der Gegenwart.

Seine Suche nach dem Vater wird ein aufregendes Durchforsten des Kontinents, wobei Solanas mit wunderbaren Ironien die Widersprüchlichkeiten zwischen Alltagsrealität und Politik aufzeigt. "Conocer l'America latina" hat er seiner Freundin zum Abschied gesagt, er wolle Lateinamerika erfahren. Und er tut dies im wahrsten Sinn des Wortes: Eine Entdeckungsreise auch für uns, eingebettet in die traumhaften Bandoneonklänge von Astor Piazolla. Da tauchen gedachte Figuren in der Wirklichkeit auf, um wirkliche Menschen in die Welt der Imagination zu entführen. Da werden Figuren aus der Realität zu Karikaturen ihrer selbst. Da finden sich Lebensfreude neben Trauer und Enttäuschung.
"Ich will Lateinamerika durch das Prisma der Jugend wieder entdecken", hat Fernando Solanas beim Erscheinen seines Filmes gesagt, "denn es gibt kein schöneres und kein rebellischeres Alter, das so voller Liebe, Träume und kritischer Hellsicht wäre wie dieses."

https://trigon-film.org/de/filme/el-viaje/

Küfa vor dem Film, z.B. Brokkoli in Knoblauchbutter auf weißem Bohnenpüree mit Chimichurri
05/04/2026

Küfa vor dem Film, z.B. Brokkoli in Knoblauchbutter auf weißem Bohnenpüree mit Chimichurri

🥗🍴📽️ 🎞️07.04.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
31/03/2026

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07.04.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Die Würde der Ärmsten
ARG 2005 | 121 Min | OmU
Regie: Fernando E. Solanas

Nachdem die Reichtümer des Landes in Folge zahlloser Privatisierungen an ausländische Gläubiger verhökert worden waren und diese in der Finanzkrise (2000) durch Kapitalflucht das Land in die Zahlungsunfähigkeit stürzten, begann sich ein Großteil der so der Massenverelendung anheimgestellten Bevölkerung in einem bis dahin ungeahnten Ausmaß neu zu organisieren im solidarischen Kampf um das Überleben und die Rückgewinnung von Würde, Souveränität und gesellschaftlicher Gestaltungsmacht.

Langezeitarbeitslose schlossen sich zusammen und besetzten die großen Handelsstraßen des Landes, um für das Recht auf Arbeit zu kämpfen. Prekarisierte und marginalisierte Bewohner:innen der Slums von Buenos Aires organisierten Volksküchen und Nachbarschaftshilfen, um gemeinsam Perspektiven aus dem niederschlagenden Elend zu schaffen. Krankenschwestern bestreikten gemeinsam mit Patient:innen die öffentlichen Krankenhäuser, um deren Mittelstreichungen rückgängig zu machen und organisierten spendenbasierte Selbsthilfe-Apotheken auf der Straße. Kleinbäuerinnen begannen, in konzertierten Aktionen durchs ganze Land zu ziehen und die planmäßigen Zwangsversteigerungen ihres Ackerlandes an große Geschäftsbanken zu stoppen. Entlassene Arbeiter:innen besetzten ihre aus Profitgründen stillgelegten Fabriken und brachten sie in Eigenregie wieder zur Produktion.

Der Film porträtiert äußerst bewegend und lebensnah einzelne, beispielgebende Protagonist:innen jenes tiefgreifenden gesellschaftlichen Umwälzungsprozesses. Er zeigt insofern nachhaltig aktuell, welch grundlegend zivilisatorisches Befreiungspotenzial darin liegt, wenn jene, die im allgemeinen Marktgebrüll zum Verstummen gebracht sein sollen, konzertiert ihre Stimme erheben.

https://schluss-mit-austeritaet.de/event/filmseminar-die-wuerde-der-aermsten

🥗🍴📽️ 🎞️Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn:  20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spende erwüns...
17/03/2026

🥗🍴📽️ 🎞️
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Chronik einer Plünderung
ARG 2004 | 114 Min | OmU
Regie: Fernando E. Solanas

Dass sich ein Staat bankrott und zahlungsunfähig erklären würde, hatte niemand für möglich gehalten. Als Argentinien dies jedoch im Dezember 2001 tat war dies Folge der verfehlten sozioökonomischen und politischen Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte, Folge der schwersten Wirtschaftskrise in der Geschichte Argentiniens mit dramatischen Umwälzungen im Alltag jedes einzelnen Argentiniers und enormen Veränderungen auch auf den internationalen Wirtschafts- und Finanzmärkten.
Solanas protokolliert diese Entwicklungen, zeichnet in zahlreichen Interviews mit Experten und Menschen auf der Strasse Korruption und Verschwendung öffentlicher Gelder nach, er macht deutlich, was das Land ruiniert hat und wie die Welt der Globalisierer funktioniert, die lediglich an kurzfristiger Gewinnmaximierung interessiert sind. Es gelingt ihm ein äusserst informativer Filmessay, der der Komplexität und historischen Dimension seines Themas gerecht wird und auch für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler nachvollziehbar macht.

"Die Tragödie, die wir mit dem Scheitern der neoliberalen Politik erleben, hat mich dazu bewogen, wieder an den Ursprung meiner filmischen Tätigkeit zurückzukehren. Vor über vierzig Jahren setzte ich meine Suche nach politischer und filmischer Identität und das Bedürfnis, gegen die Diktatur anzukämpfen, im Film La hora des los hornos (Die Stunde der Feuer) um. Die Situation hat sich in der Zwischenzeit verändert – zum Schlechten: Wie ist es gekommen, dass Argentinien, diese 'Kornkammer der Welt' Hunger leiden muss?" (Fernando Solanas)

https://www.ezef.de/filme/chronik-einer-plunderung/749

🥗🍴📽️ 🎞️Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn:  20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spende erwüns...
03/03/2026

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Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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17.03.2026
Die Stunde der Feuer II + III
ARG 1968 | Regie: Fernando E. Solanas & Octavio Gentino | 110 Min + 40 Min | OmU

Der zweite Teil von La hora de los hornos, «Acto para la liberación», ist mit seiner Mischung aus Archivbildern, Interviews von Zeitzeugen und Kommentar ebenso wie der dritte Teil von konventionellerem Zuschnitt. Gewidmet ist er dem «peronistischen Proletariat». Er wendet sich den unterschiedlichen Formen des Widerstands zu, der sich in den Jahren 1956–1966 in Argentinien während des Verbots des Peronismus formierte. Das argumentative Ziel dieses Teils besteht darin, die Grenzen individueller, spontaner Widerstandsakte aufzuzeigen – eine Demonstrantin hat sich zum Beispiel darauf verlegt, Pfeffer in die Nüstern der Polizeipferde zu blasen – und damit die Einsicht in die otwendigkeit des organisierten bewaffneten Widerstands vorzubereiten, dessen emphatisches Lob dann das Thema des dritten und letzten Teils von La hora de los hornos bildet.

Dieser Teil, «Violencia y liberación», fällt deutlich kürzer aus als die beiden anderen. Er ist schlicht dem «neuen Menschen» gewidmet. Im Kern beruht er auf zwei ausführlichen Interviews. Das Erste gibt einem nunmehr 80-ährigen Anarchisten Raum, der sich an vergangene Kämpfe erinnert und mit der Prophezeiung schließt, dass die sozialistische Revolution unmittelbar bevorstehe. Das zweite Interview wird mit Julio Troxler (1926–1974) geführt, einer Schlüsselfigur des peronistischen Widerstands. Troxler schildert unter anderem, wie er gefoltert wurde und im Juni 1956 eine Massenexekution überlebte.

🥗🍴📽️ 🎞️Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgWarme Küche ab 19:30 UhrFilmbeginn ca 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spend...
18/02/2026

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Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Warme Küche ab 19:30 Uhr
Filmbeginn ca 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

03.03.2026
Die Stunde der Feuer I
ARG 1968 | Regie: Fernando E. Solanas & Octavio Gentino | 85 Min | OmU

Die Argentinier Fernando E. Solanas und Octavio Gentino plädieren 1966 für ein „drittes Kino“, das einen eigenständigen Weg zwischen der kommerziellen Filmindustrie und dem oft sehr individualistischen Autorenkino sucht. Sie gründen die Gruppe Cine Liberación und schreiben sich „die Entkolonialisierung des Kultur“ auf die Fahnen, das Kino soll ausdrücklich der Revolution dienen.
Der 1968 uraufgeführte Film La hora de los hornos (Die Stunde der Feuer) – längst ein Klassiker des revolutionären 68er-Kinos, nicht nur in Lateinamerika – wurde unter den schwierigen Bedingungen der Militärdiktatur Organias innerhalb von zwei Jahren gedreht. Der Agitationsfilm ist ein rasant montiertes Plädoyer für die gemeinsame kulturelle Identität Lateinamerikas im Kampf gegen den „Neokolonialismus“ Europas und der USA.

Es war die Geburtsstunde des militanten Kinos in Lateinamerika, die Revolutionierung des Filmemachens. Darin liegt die bleibende Bedeutung dieses dokumentarischen Epos. Denn über die politische Zielrichtung ist längst die Zeit hinweggegangen. Das ist auch Fernando Solanas bewusst: „Die Stunde der Feuer stellt ein Stück Geschichte dar, zum Beispiel die des Peronismus. Die Teile, die sich auf die Revolution beziehen, haben keine Bedeutung mehr: Der bewaffnete Kampf ist vorbei. In Argentinien herrscht Demokratie, wir können debattieren und demonstrieren. Die Regierung ist zwar miserabel, korrupt und reaktionär, aber niemand käme auf die Idee, sie mit Gewalt zu stürzen. Die Stunde der Feuer kann man nur noch im historischen Kontext bewerten."
Ein revolutionärer Film ist zum Klassiker geworden. Und zu einem Dokument bleibender Mahnung, des fortdauernden Aufbegehrens gegen all jene Probleme, deren Verursacher heute wie damals die gleichen sind.

Unsere neue Filmreihe  #34: Wer sich mit dem Kino Lateinamerikas beschäftigt, kommt an Fernando Ezequiel Solanas nicht v...
17/02/2026

Unsere neue Filmreihe #34:

Wer sich mit dem Kino Lateinamerikas beschäftigt, kommt an Fernando Ezequiel Solanas nicht vorbei. Sein epochales Werk "Die Stunde der Feuer", während der Jahre der Militärdiktatur Argentiniens verboten, gilt bis heute als wichtigster Film des Kontinents und ist die Geburtsstunde des revolutionären Dritten Kinos (in Anlehnung an die sog. Dritte Welt). Seine Filme sind einerseits Kampfansage gegen die Unterdrückung Lateinamerikas durch ausländische Einflussnahme und die davon abhängigen einheimischen Diktaturen und Regierungen, andererseits aber auch eine poetische Entdeckungsreise in die Geschichte dieses Kontinents und seiner Kulturen.

🥗🍴📽️ 🎞️Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgGeänderte Anfangszeiten wegen Überlänge:Fast Food ab 19:00 UhrFilmbegi...
03/02/2026

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Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Geänderte Anfangszeiten wegen Überlänge:
Fast Food ab 19:00 Uhr
Filmbeginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Auf trockenen Gräsern
TRK 2023 | 197 Min | OmU
Regie: Nuri Bilge Ceylan

Samet sitzt als Lehrer das Pflichtjahr, das Teil der staatlichen Ausbildung ist, im Hinterland ab. Die ersten Szenen zeigen ihn als jemand, der sich gut eingelebt hat, kumpelhaften Umgang mit den verschiedensten Dorfbewohnern pflegt und sich bei einigen seiner Schüler:innen, besonders einer aufgeweckten 13-Jährigen namens Sevim, großer Beliebtheit erfreut. Aber hinter dieser Fassade der Leutseligkeit wird bald auch vieles andere sichtbar, allerdings auf weniger direkte Weise.

In [der] verschlungenen Plotentwicklung, in der die Sympathien die Seiten wechseln und Nebencharaktere zu Helden werden, erinnert Ceylan ein weiteres Mal an die Dramaturgie von Tschechow-Stücken.

Adresse

MokryStr. 1
Hamburg
21107

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