FilmFörde

FilmFörde Die Reihe FilmFörde zeigt im KulturForum der Stadtgalerie Kiel Filmkunst, die oft im Rauschen des M

FilmFörde  #88: "Wir sind so frei" Mi, 15. April 2026, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 3...
14/04/2026

FilmFörde #88: "Wir sind so frei"
Mi, 15. April 2026, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Die Langzeitbeobachtung dokumentiert die staatliche Repression während des und nach dem G20-Gipfel 2017 in Hamburg und begleitet neue politische Bewegungen der letzten Jahre wie Rider-Gewerkschaften, Arbeitskämpfe bei Amazon und politische Kämpfe von Migrant*innen

10 Jahre FilmFörde.  ( www.filmfoerde.de ) die etwas anderen Filmveranstaltungen.Ermöglicht durch die Bereitschaft viele...
05/02/2026

10 Jahre FilmFörde. ( www.filmfoerde.de )
die etwas anderen Filmveranstaltungen.

Ermöglicht durch die Bereitschaft vieler meist schleswig-holsteinischer Filmemacher und FilmemacherInnen sowe ihrer Verleiher, die ausgewählten Filme, den Veranstaltern, oft gegen ein nur geringes Salär, zur Verfügung zu stellen und sich auch für ein Filmgespräch vor Ort mit dem Publikum bereit zu finden.

Wären auch nicht zu machen ohne die sehr gute, tatkräftige Unterstützung von Judith Selck, Torge Gebhard und Anna Hoppe vom KulturForum der Stadt Kiel sowie nicht ohne die Unterstützung von Bernd-Günther Nahm, der kongenial oft das Gespräch mit dem Publikum moderiert.

17/01/2026
02/01/2026

wonderful light drones

10/12/2025
FilmFörde  #84, "Micha denkt groß", 2024, 88 Min., Impro-Komödie von Lars Jessen und Jan Georg Schütte),Mi, 17. Dez. 202...
08/12/2025

FilmFörde #84, "Micha denkt groß", 2024, 88 Min., Impro-Komödie von Lars Jessen und Jan Georg Schütte),
Mi, 17. Dez. 2025, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Ein heißer, trockener Sommer in Klein-Schappleben, Sachsen-Anhalt: Selfmade-Unternehmer Micha (Charly Hübner) kehrt in das Dorf seiner Kindheit zurück. Im Gepäck hat der Game-Designer eine Vision. Aus dem maroden ehemaligen Hotel seiner Eltern will er ein Luxushotel mit Wellness-Oase für gestresste Großstädter*innen machen...

„Micha denkt groß“ ist nach „Für immer Sommer 90“ das neueste Projekt des Erfolgsautoren- und Regieteams Lars Jessen („Fraktus“, „Mittagsstunde“), Jan Georg Schütte und Charly Hübner. In ihrer herrlich skurrilen Impro-Komödie verbinden die drei Filmemacher und Schauspieler Witz mit ernsten Themen.

Neben Charly Hübner spielen Jördis Triebel, Peter Kurth, Ulrich Brandhoff, Natalia Rudziewicz, Annett Sawallisch, Bärbel Schwarz und Jan Georg Schütte in der Impro-Komödie. Das Projekt zeichnet sich durch die Improvisation der Schauspielenden aus, die auf Basis der Drehbuch-Outline von Lars Jessen, Christian Riedel, Charly Hübner und Jan Georg Schütte die aktuelle gesellschaftliche Stimmung authentisch und lebensnah aufgreifen.

Mi, 17. Dezember 2025, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel

08/10/2025

REGINA BLUES am Mi.,15. Okt. 2025 19 Uhr Kieler KulturForum.
Welch großen Bekanntheitsgrad die Eisverkäuferin Christel Marchi (ehemals Thomsen), die in den 80er Jahren mit ihren schlagfertigen Humoreinlagen während des Eisverkaufs zwischen Werbung und Hauptfilm im Kieler Programm-Kino Regina zur lokalen Kino-Kultfigur aufstieg, immer noch hatte (2017), obwohl sie schon seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich in Erscheinung trat, zeigte die damalige Resonanz von über 8000 Klicks auf meine beiden Nachrufe, in Erstveröffentlichung auf der Facebook-Seite von infomedia.sh.

Denn der Himmel weinte
Nachtrag zu den Nachrufen auf Christel Marchi

Es war ein grauer, regnerischer Novembermontagmittag, ungemütlich nass und kühl. Filmreifes Wetter für die Beerdigung der kinophilen Kieler Sympathieträgerin Christel Marchi. Denn der Himmel weinte... Aber Christel hätte über solch eine klischeehaft kitschige Beschreibung wahrscheinlich nur gelacht...
Nach soviel Resonanz auf die traurige Web-Nachricht vom Tode der legendären Eisverkäuferin vom Kieler Regina-Programmkino der 80er Jahre, die mit ihren provozierend schlagfertigen Stand-Up-Comedy-Einlagen während des Eisverkaufs zur Kieler Kino-Kult-Lady aufgestiegen war, war es erstaunlich, dass neben einem kleinen Häuflein von Verwandten und Freunden, sich nur drei weitere Trauergäste einfanden, um von Christel Abschied zu nehmen. Hatte doch der kleine Nachruf mit Filmausschnitt von der Facebook-Seite von infomedia.sh auf eine Reihe anderer (Kieler) Facebook-Seiten gepostet, über 5000 Personen (Klicks) erreicht und noch mal über 2000 auf der Kultur-Website hansen-munk.de. Selbst auf Twitter war am Montagmorgen nochmals, nach einer Todesanzeige in den Kieler Nachrichten, auf Ort und Zeit der Beerdigung hingewiesen worden.

Vielleicht war das Wetter auch einfach zu ungemütlich und man gedachte lieber an anderer Stelle, vielleicht im warmen Kinosessel still für sich bevor das Saallicht abdimmte, dieser außerordentliche Frau, von der man ahnte, dass sie ihr eigentliches Ich hinter ihren forschen Auftreten und ihren Kurzsketchen im Kinosaal verbarg. Neben Oliver Stenzels Nachruf aus der KN vom letzten Samstag ("Aus dem Bauchladen heraus", 25.11, 2016), der die öffentliche Person würdigt, gibt es eine sehr interessante und lesenswerte Homestory von Almut Behl (KN, November 2009).

Unter dem Titel "Ein Hausbesuch bei Kiels berühmtester Eisverkäuferin" wird uns der Mensch hinter der Zwischendurch-Entertainerin nahe gebracht, und mit Erlaubnis von Almut Behl sei es mir gestattet, hier einen Abschnitt aus dem Artikel zu zitieren:

Christel ist Christel. Offen, uneitel, bescheiden, vielleicht sogar ein bisschen schüchtern. Und wenn sie gesteht, "eine kleine Rampensau" zu sein, dann nur um zu sagen: "Es macht mir nichts aus". Was sie als Person ausmacht, ist legendär: "Will jemand Eis?" Wehe, wenn nicht. Dann konnten sich im legendären Programmkino "Regina" die Pausen vor dem Film etwas hinziehen. Doch dass die blonde Frau mit der rauen Stimme nicht nur Sprüche parat, sondern auch einen weichen Kern hat und vor allem 'wollte, dass Menschen sich im Kino wohlfühlen', das ist heute noch so. "Die Leute denken immer, sie waren schon als Kinder bei mir", doch natürlich täuscht auch das, denn Kiels berühmteste Eisverkäuferin war in den 80er Jahren nur "fünf, sechs Jahre" im Regina.

Gesucht wurde eine Kassiererin, gemacht hat sie "alles, außer vorführen". Das kann sie aber auch. Nach Wechseln in die "Brücke" und ins MAX (fünf Jahre) war sie kurz in der Kantine im Opernhaus, dann wurde es ruhig um sie. Doch nun ist Christel der gute Geist im Metro. Immer noch mit allen per du, auch mit dem Publikum.

Ob sie selbst Cineastin sei? Der Oscar auf dem Spülkasten im Bad (silberner Toilettensitz) lässt es vermuten. Ne, eine Spielfilmlänge halte sie selten durch. Aber "ich brauche den Saal". Sie liebe es, "Gefühle zu entwickeln, wie man mit Menschen umgehen muss" und so macht sie Begrüßungen, Ansagen, dämpft Meckerstimmen, hilft Gebrechlichen, hebt allgemein die Laune."
Hier noch ein Ausschnitt mit Christel Thomsen (wie sie damals noch hieß) aus dem Film "Regina Blues" (1994).
Helmut Schulzeck

06/10/2025

REGINA BLUES - Ein Trailer
FilmFörde #82, Mi. 15.Okt.2025, Kulturforum der Stadtgalerie Kiel. Andreas-Gayck-Str.

FilmFörde  #82 zeigt "Regina Blues. Der Kampf um ein Kino". Mi.,15. Okt. 2025, 19 Uhr im KulturForum der Stadtgalerie Ki...
06/10/2025

FilmFörde #82 zeigt "Regina Blues. Der Kampf um ein Kino". Mi.,15. Okt. 2025, 19 Uhr im KulturForum der Stadtgalerie Kiel.
Ein Film von Helmut Schulzeck. D 1994, 60 Min.
Der Dokumentarfilm von "Regina Blues. Der Kampf um ein Kino" erzählt Filmgeschichte als Kinogeschichte und umgekehrt. Dargestellt werden die wichtigsten Stationen aus 34 Jahren eines Kinolebens. Die Vita eines Kieler Lichtspielhauses (1956-1990) vom ersten Filmkunsttheater bis zum ersten Programmkinos Kiel wird durch Typisches erhellt. Dabei steht dieses Kino stellvertretend für viele andere, die in der BRD in den 50 Jahren eröffnet und in den 80er bzw. 90er Jahren geschlossewn wurden. - Dem besonderem Charakter dieses KInos wird nachgespürt. Filmvorführer, Kartenverkäuferinnen und Platzanweiserinnen erzählen von ihrem oft kuriosen Leben mit dem REGINA. Menschen aus der Kieler Kinoszene, vom Kinobesitzer bis zum Filmkritiker, kommentieren vergangene „Kämpfe“ und Ereignisse. Und nicht zuletzt ehemalige REGINA-Kinogänger vermitteln rückschauend, was sie mit diesem Kino und seinen Filmen verband. - Der Film erzählt unterhaltsam und informativ, was einst auch durch Stätten wie dem REGINA an Kinokultur da war. So stehen die Erlebnisse im und mit dem REGINA für ein Stück Alltagskultur und Lebensqualität, an die es sich zu erinnern lohnt.
Gefördert von der Kulturellen Filmförderung Schleswig-Holstein e.V.
Vorfilm: "Dann muss ich euch leider rausschneiden"
(Making of einer Szene aus "Regina Blues", D 1993/2025, 8 Min.)

Manchmal denke ich plötzlich an dich“ (D 2024, 80 Min., Regie: Lynn Oona Baur)“ Mi, 17. September 2025, 19 Uhr, KulturFo...
14/09/2025

Manchmal denke ich plötzlich an dich“ (D 2024, 80 Min., Regie: Lynn Oona Baur)“ Mi, 17. September 2025, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel

Lilith und ihr Freund Adam machen Urlaub auf Hallig Hooge. Für Lilith wird der Tripp zu einer (alb-) traumhaften Gedankenreise, auf der sie sich mit ihrem Selbstverständnis als Frau und Mutter, einer geheimnisvollen Frau in einem Friesennerz und dem Mädchen Lulu auseinandersetzen muss.

Der Spielfilm gewann beim Filmfest SH 2025 den Gesa-Rautenberg-Preis für den besten Langfilm. Die Jury urteilte: „Mit ihrem Debütfilm „Manchmal denke ich plötzlich an dich“ schenkt uns Lynn Oona Baur eine ungeschönte Erzählung über Mutterschaft – ein Film, der überrascht, verstört und zutiefst berührt. Die Kamera beobachtet mit einer ruhigen, fast zärtlichen Distanz. Sie lässt Raum für Zwischentöne, für Zweifel, für zögerliche Gesten und leise Gedanken. So tastet sich der Film an das heran, was so oft hinter „Mutterschaft“, „Frau sein“, oder „Erfüllung“ verschwindet – an das Unausgesprochene, das Widersprüchliche, das nicht Repräsentierte. „Manchmal denke ich plötzlich an dich“ ist ein Film über das Dazwischen: zwischen Vorfreude und Überforderung, zwischen Intimität und Isolation, zwischen Selbstbehauptung und Fremdbestimmung. Es ist ein zutiefst persönliches Werk – und zugleich ein politisches. Denn Lynn Oona Baur zeigt Mut, sich einem Thema zu nähern, das oft nur klischeebehaftet oder überhöht erzählt wird.“

Adresse

RathausStr. 11
Kiel
24103

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