Erich- Zeigner Haus e.V.

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Erich- Zeigner Haus e.V. Das Erich-Zeigner-Haus in Leipzig ist Zentrum und Begegnungsort für gelebte Zivilcourage & Demokratie

Einladung zu zwei Gastvorträgen an der Uni Leipzig: Demokratie unter Druck - Politische Bildung in der GrundschuleGerade...
16/10/2026

Einladung zu zwei Gastvorträgen an der Uni Leipzig: Demokratie unter Druck - Politische Bildung in der Grundschule

Gerade die aktuellen Auseinandersetzungen um Erinnerungskultur zeigen, dass die Frage, wie und woran gesellschaftlich erinnert wird, keineswegs nur die Vergangenheit betrifft, sondern immer auch gegenwärtige gesellschaftliche Deutungen und demokratische Aushandlungsprozesse berührt. Gesellschaftliche Spannungen, Diskriminierung und demokratiefeindliche Orientierungen zeigen sich im schulischen Alltag und stellen Schulen wie Lehrer*innenbildung vor neue Herausforderungen. Damit rückt auch die Frage in den Mittelpunkt, wie Schulen und angehende Lehrkräfte darin unterstützt werden können, gesellschaftliche Entwicklungen frühzeitig wahrzunehmen, einzuordnen und professionell zu bearbeiten. Einen konkreten Einblick in die Situation an sächsischen Grundschulen geben die Ergebnisse unserer Erhebung in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Sachunterricht Sozialwissenschaften. Die Befunde weisen darauf hin, dass Diskriminierung, menschenfeindliche Äußerungen und demokratiefeindliche Orientierungen im schulischen Alltag möglicherweise häufiger wahrgenommen werden, als sie in offiziellen Erfassungen sichtbar werden. Damit ergeben sich Hinweise auf ein Dunkelfeld von Vorfällen, zugleich werden deutliche Unterstützungsbedarfe und Fragen nach geeigneten Handlungsmöglichkeiten sichtbar. Gerade für die Grundschule stellt sich dabei die Frage, wie Lehrkräfte professionalisiert werden können, um solche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, fachlich einzuordnen und pädagogisch angemessen zu bearbeiten.

Vor diesem Hintergrund möchten wir herzlich zu zwei Gastvorträgen einladen. Die Veranstaltungen verbinden aktuelle Forschung, historisch-politische Bildung und Erfahrungen aus unserer Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich und dem Landesamt für Schule und Bildung. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl aktuelle Herausforderungen als auch die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit Praxispartner*innen in konkrete Angebote für die Grundschule überführt werden können.

Vortrag 1: 22.10.2026, 17 – 19 Uhr in Hörsaal 015 (Haus 5) der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät // Politische Dimension von Erinnerungskultur in Deutschland

Der Vortrag dient dazu, den Teilnehmenden ein authentisches Bild von Erinnerungskultur zu vermitteln und geht der Frage nach, welche Bedeutung die Erinnerungskultur für die Identitätsbildung einer Nation hat und wie die Mehrheitsbevölkerung zur Erinnerungskultur als Prävention von menschenfeindlichen Einstellungen steht. Das Untersuchen von Parallelen zwischen der Vergangenheit und Gegenwart verdeutlichen dabei die Aktualität und Notwendigkeit dieses Diskurses. Unter Einbeziehung aktueller Studien wird ein Fokus auf Sachsen und durch ein neues Projekt des Erich-Zeigner-Haus e.V. auch ein Ausblick auf die erinnerungskulturelle sowie politische Bildungsarbeit in der Grundschule gelegt, der dann in der Folgeveranstaltung zentral behandelt wird.

Vortrag 2: 29.10.2026, 17 – 19 Uhr in Hörsaal 015 (Haus 5) der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät // Demokratie unter Druck – welche Rolle spielt die Grundschule?
Forschungsergebnisse, Praxisprojekte und Perspektiven politischer Bildung im Primarbereich

Im Gastvortrag werden zentrale Ergebnisse einer aktuellen Befragung von Lehrkräften und Schulsozialarbeiter*innen an sächsischen Grundschulen vorgestellt und mit Erfahrungen in Beziehung gesetzt. Im Fokus stehen die Projekte „BÄR – Bildung stärkt Demokratie“ und die Bildungs- und Beratungsstelle HAND für Grundschulen. Die Befunde eröffnen Einblicke in Wahrnehmungen, Herausforderungen und Handlungsspielräume schulischer Praxis und werden mit Fragen der Demokratiebildung, Partizipation sowie Diskriminierungs- und Extremismusprävention verbunden.

In den Landkreisen Mittelsachsen, Leipzig und Nordsachsen leisten Einzelpersonen, Vereine, Initiativen und Schulen wertv...
13/10/2026

In den Landkreisen Mittelsachsen, Leipzig und Nordsachsen leisten Einzelpersonen, Vereine, Initiativen und Schulen wertvolle Arbeit, um die Geschichten der im Nationalsozialismus verfolgten Menschen lebendig zu halten. Daran knüpft das Projekt an: Wir wollen dieses Engagement unterstützen, Austausch ermöglichen und weitere Menschen für diese wertvolle Arbeit gewinnen.

Mit Zeitzeugengesprächen, musikalischen Lesungen und praxisnahen Workshops laden wir rund um den 9. November dazu ein, Lebensgeschichten verfolgter Menschen kennenzulernen und Erinnerungen am Leben zu halten. Die Workshops vermitteln, wie eigene Gedenkangebote, Stolperstein-Putzaktionen und -Verlegungen gestaltet werden können.

Als Erich-Zeigner-Haus e. V. bringen wir unsere langjährige Erfahrung in der historisch-politischen Bildung und der Begleitung von Stolpersteinprojekten ein. Gemeinsam mit Engagierten vor Ort möchten wir dem Bedarf an Unterstützung, Vernetzung und gut erreichbaren Bildungsangeboten begegnen und eine lebendige Erinnerungskultur über einzelne Gedenktage hinaus stärken.

Eine Veranstaltungsübersicht ist auf unserer Website zu finden (https://erich-zeigner-haus-ev.de/veranstaltungsreihe-in-den-landkreisen-leipzig-nordsachsen-und-mittelsachsen) und folgt in den nächsten Tagen und Wochen auf unseren Kanälen.

Neues Projekt geht an den Start: Ankommen begleiten – Teilhabe in Leipzig stärkenMit dem neuen Projekt „Ankommen begleit...
13/10/2026

Neues Projekt geht an den Start: Ankommen begleiten – Teilhabe in Leipzig stärken

Mit dem neuen Projekt „Ankommen begleiten“ stärken wir Teilhabe in Leipzig. Ziel ist es, Menschen mit EU- und Nicht-EU-Migrationsgeschichte niedrigschwelligden Zugang zu bestehenden Beratungs-, Begegnungs-, Bildungs-, Kultur- und Engagementangeboten zu erleichtern. Im Mittelpunkt stehen mehrsprachige Brückenpersonen mit eigener Migrationsgeschichte oder enger Verbindung zu migrantischen Communities, die durch ähnliche Sprach-, Herkunfts-, Sozial- oder lokale Erfahrungshintergründe Vertrauen aufbauen, Orientierung geben und bei Bedarf an passende Fachstellen oder lokale Angebote weiterverweisen können. Das Projekt macht vorhandene Strukturen besser zugänglich, ermöglicht Sprachpraxis im Alltag und eröffnet neue Wege in Nachbarschaft, Vereine, Kultur und Engagement.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom
Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalt.

Achtung neuer Ort  für die Veranstaltung am Mittwoch: „Was tun? Wie Antisemitismus in Deutschland wirksam bekämpft werde...
12/10/2026

Achtung neuer Ort für die Veranstaltung am Mittwoch: „Was tun? Wie Antisemitismus in Deutschland wirksam bekämpft werden kann“ - Lesung und Gespräch

Judenfeindschaft und antisemitische Straftaten erleben neue Rekordwerte - auch in Deutschland. Sicherheitskräfte, Behörden und Politiker scheinen überfordert. Jüdinnen und Juden ziehen sich schrittweise und doch merklich aus dem öffentlichen Leben zurück. Einen „Koffer für alle Fälle“ haben sie längst gepackt. Was kann den drohenden (neuen) deutsch-jüdischen Exodus noch stoppen? Im vorliegenden Band kommen Frauen und Männer zu Wort, die Antisemitismus (und Israelhass) nicht nur thematisieren, sondern auch konsequent bekämpfen - sei es als Lehrer, Trainer, Theologen, Anwälte oder Journalisten.

🗓️ 15.10.2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Felsenkeller // Rosas Salon, Karl-Heine-Str. 32 (Ort geändert!)
 
Susanne Krause-Hinrichs ist Juristin und Geschäftsführerin der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung. Seit 2018 widmet sie sich der Entwicklung, und Umsetzung von Konzepten zur Antisemitismusprävention.

Dr. Olaf Glöckner ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ). Dort leitet er den wichtigen Forschungsschwerpunkt „Soziologie des Judentums“. Parallel dazu ist er als Lehrbeauftragter für Moderne Geschichte und Jüdische Studien an der Universität Potsdam tätig.

Was für ein schöner Tag am Neustädter Markt! Bei unserem Interkulturellen Stadtteilfest am 18. September wurde gemeinsam...
12/10/2026

Was für ein schöner Tag am Neustädter Markt! Bei unserem Interkulturellen Stadtteilfest am 18. September wurde gemeinsam gelacht, gegessen, ausprobiert und gefeiert. Verschiedene Stände und Initiativen luden zum Austauschen, Mitmachen und Kennenlernen ein.

Ein besonderes Highlight war unser Falafel-Contest – mit leckeren Kreationen, einer Siegerehrung und bester Stimmung. Mit dabei waren unter anderem das Pöge-Haus, der BUND Leipzig, das Quartiersmanagement Ost und vielen anderen Initiativen mit tollen Mitmachangeboten.

Für die passende musikalische Begleitung sorgte ein buntes Programm: von Beiträgen von Kindern und Jugendlichen, sowie über das LAYYERS FLINTA Duo* und Drag Artist bis hin zu Tim Adieu. So wurde der Neustädter Markt zur Bühne und zum lebendigen Treffpunkt für Groß und Klein.

Danke an alle, die dabei waren, mitgemacht, organisiert, gekocht, musiziert und diesen Tag gemeinsam mit uns gestaltet haben!

Am 06. und 07. Oktober haben wir gemeinsam mit Jugendlichen aus Leipzig und Bad Lausick sechs neue Stolpersteine verlegt...
09/10/2026

Am 06. und 07. Oktober haben wir gemeinsam mit Jugendlichen aus Leipzig und Bad Lausick sechs neue Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an Menschen, die während des Nationalsozialismus aus antisemitischen, politischen und queerfeindlichen Gründen sowie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ verfolgt und ermordet wurden.

In Leipzig erinnern fünf Stolpersteine an Hans Hermann Paul Meinhardt, der als homosexueller und politisch engagierter Jugendlicher verfolgt und 1941 im Alter von 21 Jahren in Pirna-Sonnenstein ermordet wurde, sowie an die jüdische Familie Hasnes, die deportiert und ermordet wurde. In Bad Lausick erinnert ein Stolperstein an Martha Lina Blazy, die auf Grund von epileptischen Anfällen zwangssterilisiert wurde und 1939 in der Heil- und Pflegeanstalt Hubertusburg starb.

Die Biografien wurden gemeinsam mit Schüler:innen des Immanuel-Kant-Gymnasiums, der Thomasschule zu Leipzig und der Werner-Seelenbinder-Schule Bad Lausick recherchiert.

Die Stolpersteine machen die Namen und Schicksale der Verfolgten im öffentlichen Raum sichtbar und halten die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wach.

Vielen Dank an alle Jugendlichen und Beteiligten für ihr Engagement!

‼️Achtung Ortsänderung: Felsenkeller // Rosas Salon„Was tun? Wie Antisemitismus in Deutschland wirksam bekämpft werden k...
28/09/2026

‼️Achtung Ortsänderung: Felsenkeller // Rosas Salon

„Was tun? Wie Antisemitismus in Deutschland wirksam bekämpft werden kann“ - Lesung und Gespräch

Judenfeindschaft und antisemitische Straftaten erleben neue Rekordwerte - auch in Deutschland. Sicherheitskräfte, Behörden und Politiker scheinen überfordert. Jüdinnen und Juden ziehen sich schrittweise und doch merklich aus dem öffentlichen Leben zurück. Einen „Koffer für alle Fälle“ haben sie längst gepackt. Was kann den drohenden (neuen) deutsch-jüdischen Exodus noch stoppen? Im vorliegenden Band kommen Frauen und Männer zu Wort, die Antisemitismus (und Israelhass) nicht nur thematisieren, sondern auch konsequent bekämpfen - sei es als Lehrer, Trainer, Theologen, Anwälte oder Journalisten.

🗓️ Donnerstag, 15.10.2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Felsenkeller // Rosas Salon (Karl-Heine-Str. 32)

Susanne Krause-Hinrichs ist Juristin und Geschäftsführerin der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung. Seit 2018 widmet sie sich der Entwicklung, und Umsetzung von Konzepten zur Antisemitismusprävention.

Dr. Olaf Glöckner ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ). Dort leitet er den wichtigen Forschungsschwerpunkt „Soziologie des Judentums“. Parallel dazu ist er als Lehrbeauftragter für Moderne Geschichte und Jüdische Studien an der Universität Potsdam tätig.

Im November 2026 veranstalten wir interkulturelle Bildungs- und Begegnungstage. Wir laden insbesondere muslimische und j...
22/09/2026

Im November 2026 veranstalten wir interkulturelle Bildungs- und Begegnungstage. Wir laden insbesondere muslimische und jüdische junge Erwachsene ab 18 Jahren ein, gemeinsam die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu besuchen und Räume für interkulturelles Gedenken zu schaffen. In fünf Bildungstagen in Erfurt, Leipzig und Auschwitz-Birkenau setzen wir uns mit der Geschichte des Nationalsozialismus und Antisemitismus sowie mit unterschiedlichen Formen des Erinnerns auseinander. Wir reflektieren dabei unsere eigenen Perspektiven, kommen miteinander ins Gespräch und beschäftigen uns mit der Frage, welche Bedeutung Erinnerung für unser plurales Zusammenleben heute hat. Die Bildungstage verbinden interkulturelle Begegnung mit Workshops und dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Ablauf
Tag 1: Einstieg und Begegnungsabend | 03.11.2026 um 17 Uhr
Tag 2,3,4: Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau | 07.11. bis 09.11.
Tag 5: Input und Abschlussreflexion | 17.11.2026 um 17 Uhr

Anmeldung per E-Mail bis zum 25.10.2026:
[email protected]

Die Teilnahme ist kostenlos.
Aufgrund begrenzter Teilnahmeplätze wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Am morgigen Freitag, den 18.09. findet von 14 bis 20 Uhr am Neustädter Markt ein interkulturelles Begegnungsfest rund um...
17/09/2026

Am morgigen Freitag, den 18.09. findet von 14 bis 20 Uhr am Neustädter Markt ein interkulturelles Begegnungsfest rund um die Frage statt: Wo gibt es die beste Falafel der Eisenbahnstraße?

Mit Musik von:
- Tim Adieu (um 19 Uhr)
- LAYYERS - FLINTA* Duo samt Drag Artist aus Leipzig (um 18 Uhr): „Wir sind wütend auf so Vieles. Würden gerne lieber öfter frech tanzen, anstatt Care-Arbeit zu leisten, Pausen machen in dieser schnelllebigen Welt und uns ohne Scham mit Falten und eingewachsenen Haaren zeigen. Wir sind laut bunt und viel mit einer Mischung aus Neo-Soul, queerfeminstischem Rap, gelayerten Loops, punkig-rotzigen Sounds, Bassmusik und Drag.“ LAYYERS King P.

Wir wollen einen offenen Ort für Nachbarschaft, Austausch und gemeinsames Kennenlernen schaffen.

Darüber hinaus erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmachangeboten, kulturellen Beiträgen und vielen Gelegenheiten die Vielfalt des Leipziger Ostens zu erleben. Kommt vorbei, macht mit und feiert mit uns die Nachbarschaft!

Für Interessierte an der Methode „Betzavta“ bieten wir von Oktober bis Dezember 2026 eine mehrteilige Fortbildungsreihe ...
16/09/2026

Für Interessierte an der Methode „Betzavta“ bieten wir von Oktober bis Dezember 2026 eine mehrteilige Fortbildungsreihe an. Die Betzavta-Reihe bietet die Gelegenheit, in einer festen Gruppe demokratische Prozesse zu erleben, demokratische Haltung zu stärken und Prinzipien wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität durch interaktive Übungen und Diskussionen zu vertiefen.

Was passiert in der Betzavta-Reihe?
Die Reihe ist als zusammenhängender Lernprozess angelegt:
• Zwei aufeinanderfolgende Einstiegstage bilden den Auftakt.
• Daran schließen drei Vertiefungstermine à 2,5 Stunden mit jeweils einer Übung und gemeinsamer Auswertung an.
• Ein Abschlusstag bündelt die Erfahrungen und überträgt sie auf den eigenen Alltag und berufliche/pädagogische Kontexte.

In der Reihe werden Übungen eingesetzt, die Gruppen in Entscheidungssituationen führen und unterschiedliche Positionierungen sichtbar machen. Im Anschluss werden die zugrunde liegenden Bedürfnisse, Spannungen und Konflikte gemeinsam reflektiert und mögliche konstruktive Handlungsmöglichkeiten ausgelotet – nicht im Sinne fertiger Lösungen, sondern als Erweiterung von Haltung, Wahrnehmung und möglichen Spielräumen.

Ziele der Fortbildung
• Gemeinsame Entscheidungsprozesse erleben und reflektieren.
• Machtstrukturen und Gerechtigkeitsvorstellungen hinterfragen.
• Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Einbeziehung.
• Themenfelder Minderheiten und Mehrheiten bearbeiten.
• Werkzeuge für den Umgang mit Konflikten kennenlernen und erproben.
• Perspektivwechsel fördern.
• Ein Verständnis für die Bedürfnisse hinter unterschiedlichen Positionen entwickeln.

Die Betzavta-Reihe richtet sich an Menschen, die ihr Demokratieverständnis vertiefen, demokratische Bildung als gelebte Praxis erproben oder Anregungen für pädagogische, soziale, kulturelle oder zivilgesellschaftliche Praxisfelder gewinnen möchten.

Anerkennung für weiterführende Betzavta-Module
Mit der Teilnahme an der Betzavta-Reihe erleben die Teilnehmenden einen zusammenhängenden Lernprozess in einer festen Gruppe. Die Teilnahme an der Reihe wird bescheinigt. Eine Anerkennung als Basismodul der Betzavta-Trainer:innen-Ausbildung ist in Klärung.

Termine der Reihe:
Ort: Erich-Zeigner-Haus (Zschochersche Str. 21, 04229 Leipzig)
• 8.10.2026 | 10:00 – 16:00 Uhr
• 9.10.2026 | 10:00 – 16:00 Uhr
• 27.10.2026 | 10:00 – 12:30 Uhr
• 2.11.2026 10:00 – 12:30 Uhr
• 11.11.2026 | 10:00 – 12:30 Uhr
• 3.12.2026 | 10:00 – 16:00 Uhr

Hinweis: Der Seminarraum ist nicht barrierefrei zugänglich.

Die Teilnahmegebühr enthält die Teilnahme an der gesamten Reihe und eine einfache Seminarverpflegung (Getränke und Kekse) sowie eine Bescheinigung über die Teilnahme. Die Anerkennung als Basismodul kann nur erteilt werden, wenn alle Termine wahrgenommen wurden. Für Mitarbeitende von Organisationen/Institutionen und Einzelpersonen mit geregeltem Einkommen: 238 €. Für Einzelpersonen mit geringem Einkommen: 119 €

Anmeldung bis zum 24. September unter: [email protected].

Adresse

Steinstraße 18
Leipzig
04275

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

0341 8709507

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