26/09/2026
Utopien auf der Leinwand und Stuck an der Decke? 🦢🔮✨ Noch heute und morgen machen wir Kino im Stadtmuseum im Fembo-Haus (Museen der Stadt Nürnberg) /Fembohaus.
Passend zur aktuellen Sonderausstellung geht es In den Filmen um mögliche Zukünfte, alternative Gesellschaftsmodelle und persönliche Freiheitsräume - unterschiedliche Versuche, sich eine andere Welt vorzustellen. Mal ernst, mal absurd, mal hoffnungsvoll.
Am Ende bleibt die Frage: Wie könnte es auch gehen?
✨Heute zeigen wir "Minority Report"
✨Am Sonntag "Empire Me"
Alle Infos in den Slides und auf mobileskino.de
26.09. Minority Report ⚡
Minority Report entwirft eine Zukunft, in der Verbrechen durch Vorhersagen verhindert werden, bevor sie geschehen. Eine Spezialeinheit macht potenzielle Täter anhand dieser Prognosen frühzeitig ausfindig und verspricht so eine weitgehend kriminalitätsfreie Gesellschaft.
Die Idee erinnert an technokratische Sicherheitsmodelle wie die Rasterfahndung Horst Herolds, in denen Daten zur präventiven Kontrolle genutzt werden. Utopisch erscheint darin die Vorstellung völliger Entkriminalisierung durch Prognose – zugleich bleibt sie gebrochen durch die Frage nach Freiheit, Verantwortung und der Unschuldsvermutung.
27.09. Empire Me - Der Staat bin ich! (OmdU) 🌏
Empire Me – Der Staat bin ich! versammelt Reisebewegungen durch alternative politische Lebensentwürfe, in denen Künstler:innen, Aktivist:innen und sogenannte Mikronationen die Idee des Staates neu verhandeln. Zwischen Performanz und Dokumentation entsteht ein Panorama von Experimenten kollektiver Selbstorganisation.
„Wenn dir deine Welt nicht passt, dann bau dir deine eigene!“
Eine gesellschaftliche Ordnung, die nicht zentralisiert sein muss, sondern aus individuellen und gemeinschaftlichen Setzungen hervorgehen kann – als radikale Verschiebung hin zu Souveränität jenseits klassischer Staatsformen.