21/02/2026
Berlinale 2026: Die Preisträger der Ökumenischen Jury
Interfilm
Main Competition: "Moscas" directed by Fernando Eimbcke
(EN) This delicate and poetic film portrays an imaginative boy, searching for his mother, and an isolated landlady. In a world of flies, cosmic intruders, and malignant cells, the rich black-and-white images propel us on an exploration of the big city and its inherent inequalities, with openness and curiosity.
This unexpected encounter melts away emotional barriers and inspires us to learn from children and their optimistic approach to life.
(DE) Dieser zarte und poetische Film porträtiert einen fantasievollen Jungen auf der Suche nach seiner Mutter und eine einsame Vermieterin. In einer Welt aus Fliegen, kosmischen Eindringlingen und bösartigen Zellen treiben uns die dichten Schwarz-Weiß-Bilder mit Offenheit und Neugier in eine Erkundung der Großstadt und der ihr inhärenten Ungleichheiten.
Diese unerwarteten Begegnungen ermöglichen eine emotionale Öffnung und inspirieren uns, von Kindern und ihrer Lebenslust zu lernen.
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Panorama: "Bucks Harbor" directed by Pete Muller
(EN) Set in the harsh environment on the coast of Maine, this immersive documentary questions masculinity, allowing for resilience and transformation. Following the cycle of seasons, it elaborates on the relationship between human fragility and the force of nature.
(DE) In der rauen Küstenlandschaft in Maine erkundet der immersive Dokumentarfilm verschiedene Facetten von Maskulinitaet und eröffnet Perspektiven auf Resilienz und Transformation. Dem Rythmus der Jahreszeiten folgend, präsentiert er die Beziehung zwischen menschlicher Zerbrechlichkeit und die Kraft der Natur.
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Forum: "River Dreams" directed by Kristina Mikhailova
(EN) Our award goes to a documentary in which the river becomes a metaphor for young women in Kazakhstan to share their experiences, their anger, and their hopes. In a society with rigid gender stereotypes, sexualized violence, and shrinking spaces for protest, this courageous film portrays the beauty of the river as a source of hope for the future, empowerment, and spiritual reflection.
(DE) Der Preis geht an einen Dokumentarfilm, in dem der Fluss als Metapher für junge Frauen in Kasachstan fungiert, die ihre Erfahrungen, ihre Wut und ihre Hoffnungen teilen. In einer Gesellschaft mit starren Geschlechterstereotypen, sexualisierter Gewalt und schwindenden Freiräumen für Protest zeigt dieser mutige Film die Schönheit des Flusses als Quelle der Hoffnung für die Zukunft, der Selbstermächtigung und der spirituellen Reflexion.