31/05/2026
Was ein Segen!
1 Text 📖 – 2 Perspektiven 👥 – 1 Predigt 🙌
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Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr h**e sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. 27So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.
4. Mose 6,24-26 · Lutherbibel
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In Christus erhält die christliche Gemeinde Anteil an dem bleibenden Segenswort Gottes an Israel. Es ist ihre Aufgabe, dieses Segenswort reichlich auszurichten, als bleibendes Wort im Licht des Zuspruchs von Gottes Segen, Schutz, Gerechtigkeit, Gnade und Frieden.
Der aaronitische Segen trägt eine erstaunliche Würde in sich und strahlt sie mit jedem Wort aus.
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Die uralten hebräischen Worte umspannen alle Zeiten, von der Vorzeit über die Gegenwart bis in die Zukunft: Es sind ewige, ewiggültige, ewigwahre und ewigmächtige Worte. An wohl kaum einem anderen Text lässt sich das mehr nachvollziehen als an diesem. Menschen kommen manchmal nur wegen dieser Worte in den Gottesdienst.
Gerade durch Jesus Christus sind Christinnen und Christen in die Tradition des Segens Israels mit hineingenommen. Er ist durch Sterben und Tod in das Reich des Todes hinabgestiegen und zum Leben auferweckt worden. Er hat sogar das Abgewandtsein des göttlichen Antlitzes erlitten, vor allem aber das Licht des göttlichen Antlitzes erfahren und den Tod überwunden. Er hat den aaronitischen Segen am eigenen Leib erlebt. Er ist das menschenfreundliche Antlitz des ewigen Gottes. Die Segensgestik erinnert nicht umsonst an das Kreuz.
Den ganzen Artikel findest du auf unserer Webseite. Die Exegese zur Predigt kommt dieses Mal von Prof. Dr. Reinhard Achenbach (Einführung und Exegese) und Prof. Dr.Traugott Roser (Praktisch-theologische Resonanzen). 👉 die-bibel.de/ressourcen/efp/reihe2/Trinitatis-4-mose-6